#2 Michael Stickeln, Landrat und Menschenfänger
Shownotes
Macht Kommunalpolitik noch Spaß? Gibt es für die Bürger gute Ergebnisse? Oder lähmt die Angst vor dem „Wutbürger“ und keiner kommt mehr ins Handeln? Von Sitzung zu Sitzung, das Ohr nah am Bürger über unzählige Stammtischrunden und dazu noch stundenlange Termine in der Fußgängerzone. Und plötzlich geht aus dem Nichts irgendwelcher Tiktok Content mit Trollen viral…. Sind Wahlergebnisse die Konsequenz von guter Politik über einen längeren Zeitraum, oder spiegeln sie einfach nur noch lächerliche, aber erfolgreiche Social Media Kampagnen kurz vor dem Wahltermin? Wie gelingt in unserer schnellen Zeit die Verbindung zwischen Familie und Beruf? Wo bleibt der Mensch, wenn es um Ergebnisse geht? Woher nimmt er die Kraft für seinen Beruf (seine Berufung)? Michael Stickeln, Landrat des Kreises Höxter, war lange Bürgermeister von Warburg und ist als Landrat jetzt der oberste Kommunalbeamte im Kreis Höxter. Wie man das wird und was das wirklich bedeutet, darüber sprechen wir heute.
TOMMIs .talk von DerTOMMI.de +++ Internet‑Technik: www‑GE.ORG +++ Podcast‑Sound: soundandgo.com
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00:00:08: Moin zusammen und Servus in die Runde.
00:00:10: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge von TOMMIs.talk!
00:00:13: Mein Name ist Thomas Schulz, heute mein zweiter Gast Michael Stickeln der Landrat des Kreises Höxter.
00:00:20: Und tatsächlich, Michael ist als zweiter Gast bei mir und mein erster Gast mit einem eigenen Wikipedia-Eintracht.
00:00:28: Insofern freue ich mich, dass wir hier eine umfassende Vita vorliegen haben.
00:00:38: ob Kommunalpolitik noch Spaß macht.
00:00:40: Gibt es für die Bürger noch gute Ergebnisse oder lebt manchmal die Angst vor dem Wutbürger und keiner kommt mehr so richtig ins Handeln?
00:00:47: Wie gelingt in unserer schnellen Zeit die Verbindung zwischen Familie und Beruf, wo bleibt der Mensch wenn es um Ergebnisse geht und woher nimmt Michael die Kraft für seinen Beruf und seine Berufung?
00:01:00: Michael stickeln Landrat des Kreises Höxter war lange Bürgermeister von Warburg der oberste Kommunalbeamte im Kreis Höchster.
00:01:08: Wie man das wird und was das wirklich bedeutet, darüber sprechen wir heute.
00:01:14: Michael, herzlich willkommen!
00:01:16: Hallo lieber Tommy, liebe Zürerinnen und Zürcher, ich freue mich sehr bei dir in Podcast zu sein.
00:01:22: Lieber Tomi war gleich begeistert von der Idee.
00:01:25: du bringst immer viele Ideen nicht nur auf das Tablett sondern du setzt sie auch oben.
00:01:29: Das unterscheidet dich von so manchen.
00:01:32: Aber vorall vielleicht.
00:01:33: die Frage ist ein Wikipedia Eintrachen Qualitätsmerkmal.
00:01:37: Ich weiß es nicht, ich glaube es nicht!
00:01:38: Nicht zwingen und unbedingt aber ja du hast mich mal wieder dran erinnert.
00:01:43: Vielleicht sollte ich auch mal reinschauen was da so alles über mich steht?
00:01:46: Vielleicht beantwortet sich dann die eine oder andere frage schon von selbst die Du grad gestellt hast.
00:01:50: Aber die soll man jetzt mal nacheinander abarbeiten weil ich habe die erste schon wieder vergessen nachdem du letzte adressiert hast
00:01:58: Du, das machen wir.
00:01:59: Das machen wir gemeinsam lieber Michael und ich bin ja auch noch ein bisschen am üben hier mit dem podcast Und meine rolle zu finden ist ja auch nicht so ganz einfach.
00:02:06: Ich habe mir das viel leichter vorgestellt zum podcast zu machen.
00:02:10: Gleichwohl es macht unfassbar viel spaß und es liegt natürlich auch an den menschen die jetzt zu mir kommen.
00:02:15: Und da hatte ich ja schon gesagt dass ich mich sehr darüber freue Dass du ihr bist.
00:02:19: was uns beide verbindet ist glaube ich in der tat eine ganz gute umsetzungs.
00:02:23: Freude Dass wir auf der gleichen Grundschule waren, denn wenn ich mir deinen Lebenslauf angucke.
00:02:31: Ehrlich?
00:02:31: Auf der Website ja klar!
00:02:33: Du warst ein Jahr vor mir.
00:02:35: also du bist ja ein Jahr älter als ich, nicht ein Jahr ist geborene.
00:02:38: Ja bitte schön, nee du bist sogar zwei Jahre älters mein Lieber.
00:02:42: Du hast den noch selber hochgeladen in CW mein lieber.
00:02:45: Der ist immer noch online am Stadt Warburg.
00:02:49: Also Michael ist Diplomverwaltungswert und Wirtschaftsdiplomenbetriebswert, VWA.
00:02:54: Er war auf der katholischen Grundschule in Warburg, auf der ich auch war – das Verbildungsweide.
00:02:59: Halt, Tomi!
00:03:00: Ungerne Aber da lege ich natürlich Wert auf.
00:03:02: Ich war auf einer katholschen Grundschul in Daseburg.
00:03:05: Steht das falsch irgendwo?
00:03:07: Das müssen wir korrigieren.
00:03:09: Dann müssen wir das korrigiren.
00:03:11: Da steht katholische Grundschulle Warburg Komma.
00:03:16: Das ist heute.
00:03:17: damals war der Grundschulverbund, wie er sich heute darstellt.
00:03:20: Heute ist die Katholische Grundschule in Warburg tatsächlich mit einem Teilstandort in Daseburg eine einheitliche Schule.
00:03:27: Damals war die Katholsche Grundschulen in Daserburg noch selbstständig.
00:03:32: Eine Klassenderin war eine Frau Müller.
00:03:33: Ich erinnere mich noch gut an sie hier.
00:03:36: Hoffentlich erinnert diese sich auch gut an dich?
00:03:39: Ja das weiß ich nicht.
00:03:42: Bist du mal mal fragen!
00:03:44: Dann aber das ist ja schön, dann haben wir beide wieder was gelernt.
00:03:48: Das ist der CV auf der Website der Stadt Warburg noch hinterlegt ist und ich habe dann das falsche raus gelesen.
00:03:54: Da waren wir nicht auf der gleichen Grundschule.
00:03:56: Macht aber nichts!
00:03:57: Grundschulen, Daseburg, Realschulabschluss, Fachoberschule, Verwaltungsfachangestellter und die üblichen Stationen, die man so hat als Angestellte in der öffentlichen Verwaltung Bürgermeister.
00:04:14: Und das war ein bisschen die Zeit, wo ich nicht in Warburg war.
00:04:17: Ich habe ja hier Abitur gemacht, neunundachtzig bin dann weggegangen, war dreißig Jahre unterwegs und bin dann zwanzigneinzehn wieder gekommen.
00:04:23: Hab da dich Michael eigentlich erst richtig kennengelernt aber in der Zeit wo du dir die Hauptarbeit in Warburch geleistet hast als Bürgemeister, war ich gar nicht da!
00:04:31: Ich hab' das gar nicht richtig mit gekriegt.
00:04:34: Aber du warst Bürgmeister für drei Amtszeiten wenn ich das richtig weiß von zwei tausendvier bis zweitausendzwanzig.
00:04:42: Wie wird man Bürgermeister, will man das auf der katholischen Grundschule in Daseburch schon?
00:04:48: Oder wie kommt das.
00:04:49: Wie war das?
00:04:49: Wie bist du Bürgemeister geworden?
00:04:51: Lass uns mal kurz hingucken bitte.
00:04:53: Ehrlicherweise will man es nicht gezielt und auf einer Grundschulle schon gar nicht.
00:04:58: Da hatte ich ganz andere Sachen im Kopf ehrlicher Weise.
00:05:01: Mädchen
00:05:01: wahrscheinlich oder?
00:05:03: Ja auch vereinzelt Und tatsächlich, da würde ich jetzt nicht zu sehr ins Detail gehen.
00:05:09: Aber ein Mädchen insbesondere und hatte dann auch gleich den Berufswunsch übernommen in der Grundschule von dem Beruf, den ihr Vater ausübte.
00:05:19: Der deinem Beruf entspricht sozusagen... Nicht in er jetzigen Formen oder nicht hinterim Management aber du bist ja auch Rechtsanwalt.
00:05:27: mehr sag' ich nicht!
00:05:29: Jeder, der die Klasse kennt kann das jetzt schon eins für eins nachvollziehen.
00:05:34: Aber ich habe mich dann doch eines besseren offensichtlich belehrt aus meiner Sicht.
00:05:38: Eines Bessern war sicher kein guter Rechtsarbeit geworden.
00:05:42: Zwischendurch hatte ja immer die Idee, weil ich sehr gerne koche kocht zu werden.
00:05:45: aber dann hab ich mich doch davon tatsächlich auch überzeugen lassen indem ich gewisse Gespräche geführt habe dass das doch vielleicht für mich so keine gute Idee wäre weil man das einfach nicht mit dem Hobby vergleichen kann.
00:05:57: der Koch ist Immer dann im Einsatz in der Regel, wenn andere feiern zu den Feiertagen am Wochenende und und und.
00:06:04: Und das war dann tatsächlich keine Option für mich.
00:06:08: also Bürgermeister nicht in einer Grundschule rechtsanwalt koch.
00:06:12: und wie ging es weiter?
00:06:13: Also die Ideen die du hattest Koch ist auch quatsch weil du immer arbeiten musst wenn andere frei haben.
00:06:18: Das kann ich nachvollziehen.
00:06:20: Wie ging's denn da weiter so?
00:06:21: wie hat sich das entwickelt?
00:06:22: wiesst
00:06:22: sollt ihr das sagen?
00:06:23: ja bitte
00:06:24: Ja, also die Schule ist ja gerade zusammengefasst.
00:06:27: Ich glaube das brauchen wir auch nicht weiter ausführen.
00:06:31: aber eine Sache dann vielleicht doch noch.
00:06:35: ich habe ein Jahr die Hürde Handelsschule am Johann Konrad Schlaund Berufskolleg In warburg besucht und wir hatten dort ein Klassenlehrer wie dabei er hieß.
00:06:43: der war gebürtiger österreicher wiener glaube ich sogar, hat man in einer freien wirtschaft gearbeitet?
00:06:49: unser klassen lehrer wirklich einen ganz cooler typ wenn ich das mal so sagen darf echt aus der praxis und.
00:06:56: Ich weiß irgendwie hatte mich immer begeistert.
00:06:58: Und ich habe dann das war so meine orientierungsfaser wusste ich nicht richtig gehst du in den technischen beruf oder gehst so kaufen Menschen verwadungsbereich eine Ausbildung wie auch immer.
00:07:08: Und dann habe ich mich dementsprechend auch sehr breit aufgestellt beworben.
00:07:12: Ich hatte eine Zusage bei der Stadt Warburg, das Ausbildungsfeld Faberduksfach angestellter und ich hatte eine zusage von Nixdorf.
00:07:22: Das war damals das Unternehmen überhaupt in der ganzen Region für – ich weiß gar nicht mehr – Phanmechaniker.
00:07:32: Punkt, ich krieg's nicht mal mehr den Berufsbild.
00:07:35: Gibt es in dieser Form heute gar nichts mehr?
00:07:36: Jedenfalls im technischen Bereich, weil ich mich nicht enthalten konnte und mit der Aufnahmetest mit allen drüber und dran.
00:07:42: Das hat bei Nikshoff auch gut geklappt.
00:07:44: Und ich hab' mich für die Stadt Warburg entschieden, für die Ausbildung als Verwaltungsfacher bestellt und da hat er mich zu groß genommen.
00:07:50: Da sagte er eher wie in Wiedemeyer-Züge ja Michael... Ich kann ihn jetzt nicht so mit seinem Wiener Dialekt nachnachten.
00:07:56: Ja Michael sag's mal!
00:07:57: Spinnst
00:07:58: du?!
00:07:59: Du Feigling!
00:08:00: Du feiglingst, du kriegst eine Zusage von Nixdorf und gehst zur Stadt Warburg.
00:08:05: Das kann doch wohl nicht dein Ernst
00:08:07: sein.".
00:08:08: Da war ich erst mal ja nicht depromiert aber doch nachdenklich muss ich sagen.
00:08:14: Und dann das muss ich auch sagen ersten Tage in der Ausbildung waren dann auch nicht so sehr gut.
00:08:18: Ich habe beim Mitarbeiter dort gesessen, der nicht sehr kommunikativ war.
00:08:24: Im Grunde am ersten Tag glaube ich, sie gar nicht mit mir gesprochen hat und ich war sogar einfach.
00:08:28: Was machst du denn eigentlich?
00:08:29: Was sollst du denn hier?
00:08:30: Und naja also das war ein bisschen schwieriger Start aber... Am Ende des Tages war es gut.
00:08:38: Es hat mir Spaß gemacht.
00:08:39: die Verwaltungsarbeit ist tatsächlich, das hört sich trocken an bürokratisch ja.
00:08:43: War damals auch noch etwas mehr Gehäute.
00:08:45: Ist es weiter heute auch noch mehr als mir lieb ist.
00:08:49: Aber es ist ein sehr spannendes Aufkampfeld, du hast einen sehr breiten Baucheladen.
00:08:54: Alles was du machst hat in irgendeiner Art und Weise direkt mittelbar oder sogar unmittelbar mit den Bürgerinnen und Bürgern zu tun, mit deiner Heimat auszutun.
00:09:02: Und das hat mich dann begeistert.
00:09:04: Und nach der Ausbildung habe ich dann tatsächlich erst mal ein Wirtschaftsabitur am Lothianthos gelegt in Paderborn gemacht.
00:09:12: War dort erstaunlicherweise auch in der Klasse mit dem heutigen Bürgermeister der Stadt Nia mit Johannes Schlütz Und danach habe ich mich dann wieder bei der Stadt Warwick beworben für das dualte Studium, was sogar gesagt hat.
00:09:24: Das Fachhochschule für öffentliche Verwaltung, Diplomverwaltungs-Wirt hieß damals den Abschluss der Akademische Gratio, heute heißt das Bachelor auf Arzt.
00:09:33: und da auch interessanterweise war ich im gleichen Kurs mit Christian Hase, unserem jetzigen Bundestagsabgeordneten oder mit Uli Berger, dem jetzigem Bürgermeister aus Salzgotten und Martin Finke, dem jetztigen Kennerer der Stadt Höckster also irgendwo Weiß ich nicht.
00:09:50: Haben wir uns irgendwie alle beruflich aus den Augen verloren und begegnet uns jetzt im unterschiedlichsten Funktionen und Situation immer wieder?
00:09:59: Ganz kurz zur Einschub, das ist ja auch eine Sache die ich ja auch kenne aus meinem Leben.
00:10:02: Leute machen eine Ausbildung... Wir sind jetzt beide Mitte Ende.
00:10:05: Fünfzig wird zwei und... Sachmitte,
00:10:07: sachmitte!
00:10:10: Ich kann noch, ich kann noch.
00:10:11: Siebenfünfzig abrunden.
00:10:16: Und der feine her ist zwei Jahre älter als ich leute also nicht.
00:10:18: das war dass ihr missverstehen, ich seh nur älte aus.
00:10:22: Ist die h not the mileage aber egal.
00:10:26: Also ich kann das kann das gut nachvollziehen Michael.
00:10:28: wir haben ja alle unseren berufsweg das geht so seinen gang.
00:10:31: man trifft menschen und das ist ja normal dass sie netzwerke wachsen über die jahre und es ist ja noch mal wenn man im gleichen ähnlichen Beritte unterwegs ist beruflich, dass man die Menschen immer wieder trifft und da ist ja auch überhaupt nichts Verwerfliches daran.
00:10:44: Deswegen möchte ich hier mal ausdrücklich eine Lanze brechen weil ich manchmal auch so höre Ja!
00:10:48: Die Netzwerke und die da oben und die Politik... Da kommen wir später noch einmal zu diese unsäglichen Anwürfe gegenüber unseren Politikern, die ich überhaupt nicht teile um den ich worüber ich auch gerne mit dir sprechen möchte.
00:11:00: Weil ich dann große Hochachtung habe vor Menschen wie dir, die das auch ertragen als Leistungsträger immer irgendwelchen Anwürfen ausgesetzt zu sein.
00:11:12: Da kommt man nachher zu, ich finde es völlig normal dass es Netzwerke gibt.
00:11:17: das Menschsein und Erfolg lebt von Netzwerken und deswegen ist es auch völlig normales in der Wirtschaft so.
00:11:22: Das ist bei mir so.
00:11:23: Ich treffe auch immer die gleichen Leute Und insofern dass du den Bürgermeister wie du es gerade genannt hast So mit denen studiert hast ist ein normaler Verlauf Und hilft dir auch, dann Dinge voranzutreiben und Dinge gestalten zu können.
00:11:35: Wenn man sich vertraut und wenn man Menschen hat an die man sich wenden kann.
00:11:39: Ja okay also da hast du das Studium noch gemacht warst dann in Volkmasen glaube ich als Angestellter in der hessischen Partnerstadt und bist dann irgendwie so nach ein paar Jahren wie bist du auf das schmale Brett gekommen Bürgermeister zu werden?
00:11:52: Noch mal warum mich das Frage Michael!
00:11:54: Du hast hier eine hohe Anerkennung.
00:11:55: Du wirst es jetzt von dir weisen, du wirst das spüren, du weißt das auch.
00:12:00: Aber ich möchte trotzdem noch mal Expressis-Verbys hier auch formulieren.
00:12:03: Ich komme nach dreißig Jahren zurück nach Warburg, ich habe Michael Sticken ab und zu in der Zeitung gesehen – Der Bürgermeister macht dies und das.
00:12:12: Jetzt hast du noch den gleichen Nachnamen wie meine erste Freundin.
00:12:15: Du bist auch
00:12:15: noch verwandt?
00:12:16: Ja, genau!
00:12:19: So ist das.
00:12:20: Also ich kriege das alles ein bisschen mit, komm nach dreizig Jahren wieder und sehe jetzt ist Herr Kerl aner Landrat geworden, der für so lange Bürgemeister war.
00:12:27: also ich hab eine hohe Achtung vor Menschen, die kommunalpolitisch Verantwortung übernehmen.
00:12:32: Und das hast du getan als Bürgermeister und dein Standing hier ist gut!
00:12:37: Du hast sicherlich Fehler gemacht ganz sicher und Leute haben auch einen differenzierten Blick auf Michael Stickeln.
00:12:43: aber immer als ich hier fragte was hält sie von Stickeln?
00:12:47: Also achtzig Prozent guter Aussagen, zwanzig Prozent naja hätte er auch anders machen können.
00:12:53: Aber überwiegend positiv.
00:12:55: Das finde ich beeindruckend.
00:12:57: Wie kommt man dazu sich dem auszusetzen?
00:12:59: Ich hätte da keine Lust zu, ich hätte keine Lust dazu durch die Stadt zu gehen und immer erkannt zu werden.
00:13:04: Fünfzehn Jahre du bist immer im Amt!
00:13:06: Du bist immer in der Rolle.
00:13:07: Du kannst nicht einfach mal dich daneben benehmen und dich betrinken auf der Oktoberwoche dann würde sofort heißen Der Bürgermeister ist betrunken.
00:13:14: das kannst du nicht machen.
00:13:15: Das funktioniert nicht.
00:13:16: du bist eine Person des öffentlichen Lebens.
00:13:18: Warum macht man das?
00:13:20: Also tatsächlich hast ja gefragt wie bist du auf das Brett gekommen?
00:13:23: dass bin ich tatsächlich gar nicht selber.
00:13:25: Sechzehn jahre waren es ist also folgendermaßen gewesen.
00:13:29: Ich bin nach der Ausbildung, also nach dem Studium war ich dann Zeitlang erst bei der Stadt Warburg im Bahnenverhältnis.
00:13:36: Bist du dann, wenn du desto alle Studium den Abschluss Diplomverwanderswert gemacht hast und war da auch zuletzt stellvertretender Sozialamtsleiter?
00:13:44: Dann ist der langjährige Bürgermeister von Volkmaß, der damals gerade frisch gewählt wurde aus dem auch eine enge Freundschaft entstanden hat, wo die Litikugel gewählt worden Und Artwood Linde Kugel hat tatsächlich mich dann abgeworben.
00:13:57: Ich bin da nach Volkmaßen gegangen und bin dort Büroleiter, so nannte man dort die Funktionen.
00:14:04: in Nordrhein-Westfalen kennen wir die Funktionsbezeichnung nicht das ist sowas wie Hauptamtsleiter geworden und vier Monate später auch noch Kaufmanuschabbetriebsleiter der dortigen Stadtwerke.
00:14:13: Das ganze war ich fünf eineinhalb Jahre und ich habe in der Zeit durch Hartmut mit Hartmut in dieser Konstellation und Funktion sehr, sehr viel geredet.
00:14:24: Sehr viel.
00:14:25: Ich hatte unmittelbar auch mit der Kommunalpolitik zu tun ab an den Magistratssitzungen – das ist so das rogerste Verwaltungsorgan fast in Hessen bei kleinen und ständigen Ehrenamtlichbesetzes teilgenommen.
00:14:38: Und dann hat mein Unmittelbaranz-Vergänger Walter Helmuth einmal gesagt, dass er zur nächsten Kommunalbau nicht noch einmal antwortet, also war der erste hauptamtliche Bürgermeister Walter Helmmuth der Stadt Warburg.
00:14:57: Ich bin ja mit der CDU, sondern von allen möglichen Leuten.
00:15:03: Wie gesagt ein Mensch, tritt du doch an?
00:15:06: Du hast das von der PIK auf gelernt!
00:15:08: Du bist vernetzt, man kennt dich, du bist ehrenamtlich aktiv... ...du bist im Musikverein und hast da Funktionvorsitz und so weiter und sofort.
00:15:16: Und meine erste Reaktion war... Ja, ich will nicht sagen schockierend.
00:15:20: Aber ich habe doch gesagt was ich bürger ist komplett auf gar keinen fall.
00:15:25: und dann nahm das immer mehr zu.
00:15:27: Das waren wirklich keine einzelfälle.
00:15:29: Ich bin wirklich häufig angesprochen worden Und dann als es dann langsam in die finale phase ging Gaben auch Leute aus mal ein paar tage mich zu haben dass Im wohne des argument war immer das gleiche du hast erfahrt Du hast in anfühlungsschichten das sei jetzt was andere gesagt haben Die Kompetenz, du bist vernetzt.
00:15:47: Du kommst hier aus der Region, kennst alle irgendwie und... Ja!
00:15:52: Und dann habe ich mich immer zurückgezogen und hab gedacht ja warum eigentlich nicht ganz objektiv betrachtet.
00:15:57: Da haben wir ja zumindest sicher unrechnet.
00:15:59: Ich habe das gelernt von einer Bige auf.
00:16:02: Ich bin auch tatsächlich sehr jung mit vierund dreißig Jahren am Ende Amt des groben Dienstes angekommen.
00:16:10: also war Oberamtsrat Insofern ein kleines Indiz leicht dafür, dass ich nicht alles verkehrt gemacht habe.
00:16:18: Und dann hab' ich gesagt ja du willst ja auch hier nie weg!
00:16:22: Du willst ja in deiner Heimat bleiben?
00:16:23: Ich bin auch als Epochmanns Brustetich war immer hier vor Ort geblieben und...
00:16:28: Das war dir klar, du bist ein Warburger Jung, du wirst aus Westfalen und du willst hier nicht weg.
00:16:32: Dorfkind und Stolz drauf
00:16:35: Das ist eine klare Ansage, das finde ich gut.
00:16:36: Deswegen unterbreche ich dich gerade weil ich dreißig Jahre weg war und froh war hier abhauen zu können mit nineteen Weil mir das alles zu eng war Und jeder wusste was der Tankstellensohn für Freundschaften pflegt und da wurde immer geredet Mir war das alles viel zu eng und ich wollte weg.
00:16:52: jetzt bin Ich wieder da und freue mich hier zu sein Und deswegen finde ich es auch so schön, dass da jemand ist der sagt Ich bin Dorfkind.
00:16:59: Ich find das super hier und ich wollte nie weg.
00:17:02: Ja klar!
00:17:02: Das ist natürlich eine gute Karrieremöglichkeit den nächsten Schritt zu machen wenn man sich weiterentwickeln will.
00:17:07: ja verstanden Genau
00:17:09: dann war das ehemalige.
00:17:10: Dann habe ich mich zur Wahl gestellt und bin dann tatsächlich auch dreimal mit sehr guten Wahlergebnissen oder gewählt und wiedergewählt worden was mich mit Dankbarkeit und Demut Erfüllt.
00:17:24: das muss ich sagen, die Einschränkung hat man.
00:17:26: Das was du beschrieben hast ist richtig.
00:17:28: irgendwie kennen alle einen nach sechzehn Jahren erst recht und Man kennt natürlich nicht allen aber gegenseitig auch Menschen die man vermeintlich nicht mit Namen kennt oder so freundlich.
00:17:38: so ist es jedenfalls bei mir.
00:17:41: Ich gehe unvoreingenommen auf alle menschen zu.
00:17:43: für mich sind alle gleich Und insofern das einzige was halt eine Herausforderung ist.
00:17:49: man ist also ich bin ja schon immer gerne ... mit meiner Frau und der Familie dann in Urlaub gefahren.
00:17:54: Und war dann, wenn ich Urlaub hatte wirklich weg, weil... Ich bin so gestrickt!
00:17:57: Wenn ich Urlaube habe und es kommt eine Einladung zu einem Termin zur Veranstaltung,... ...dann würde ich nie absagen und sagen, ich hab Urlaub.
00:18:05: In Klammern bin aber zu Hause.
00:18:07: Ich lame mal zu und komme nicht.
00:18:09: Dann bin ich so gestickt, dann würde ich losmarschieren.
00:18:12: Und deswegen mussten wir immer wegfahren.
00:18:14: Deswegen weg im Urlaub, kann ich total nachvollziehen?
00:18:16: Lass mich mal kurz einhaken.
00:18:18: Für mich bist du... Schon in einem sehr positiven Sinne so ein bisschen den Menschenfänger und du hast vorhin gesagt, dass Du allen Menschen unvoreingenommen und gleich begegnest.
00:18:27: Das ist eine Eigenschaft die ich sehr schätze.
00:18:30: Hast Du eine Idee wo das bei Dir herkommt?
00:18:32: Warum Du das kannst?
00:18:34: Weil Du bist authentisch!
00:18:37: Am Anfang war ich mir nicht sicher, als ich dich zuerst sah.
00:18:39: Da komme ich nachher noch mal zu und dachte, warum lächelt der mich an?
00:18:41: Der kennt mich doch gar nicht!
00:18:42: Ich weiß
00:18:43: was du meinst.
00:18:46: Du kanntest mich aber, ich dachte er kennt mich gar nicht.
00:18:48: Warum ist denn der so nett?
00:18:49: Warum lächelte er?
00:18:49: Er muss ja jedem zulächeln.
00:18:51: Ne tut er nicht.
00:18:52: Herr Stickel meint das ernst.
00:18:53: Also das schätze ich wirklich an dir und weil es eben kongruent ist und authentisch ist merken die Leute das.
00:19:01: Warum kannst du das?
00:19:02: Warum liebst du die Menschen?
00:19:04: Warum bist du nicht so ein Grießkram geworden?
00:19:07: Ist das an deiner Mutter?
00:19:08: oder wer hat ja das beigebracht.
00:19:10: Das kann ich seriös und ehrlich gar nicht beantworten, aber ich kenne das nicht anders.
00:19:15: also vielleicht sicherlich wird dann Teil der Erziehung mit mich geprägt haben einen Teil vielleicht auch halt ich immer sehr viel von auch das zu erwähnen dass es aus meiner Sicht sehr wichtig ist die sozusagen In Anführungsstrichen Erziehung oder die Sozialisierung sagen das vielleicht mal so in Vereinen.
00:19:40: Ja im Musikverein.
00:19:41: ich bin mit einem sechsten lehenschein Musikfeind gegangen habe dann irgendwie auch da, weil er die früh verantwortet war noch bei Jugendleiter erstmal wegen der Notenbad Jugendleitern stellvertretender Dirigent stellvertreter Vorsitzender und siebzehn Jahre auf Vorsitz des Musikfeins übrigens noch zu meiner Zeit als Bürgermeister war In so einem Verein, das ist beim Sportverein nicht anders als im Musikverein und ist in anderen Vereinen Strukturen auch nicht anders.
00:20:05: Da isst man füreinander da, da lernt man mal nach vorne zu gehen, Verantwortung übernehmen.
00:20:10: Man lernt aber auch sich zurückzunehmen.
00:20:12: Das ist im Fußball so oder das ist im Musikso.
00:20:14: Wenn man dort ein Stück hat und dat nen Sohle steht dann muss man sich immer trauen, lauter zu spielen und so.
00:20:19: Ich bin dem bewusst sein dass er nicht nur die Zürer hören sondern auch die eigenen.
00:20:24: Veitsmitglied im Orchester.
00:20:26: Man muss aber auch an einer Stelle, wenn man das eben nicht hat und mit einem Piano also leise drunter steht sich zurücknehmen oder anderen den Raum lassen und dort.
00:20:34: Und in so einen Verein lernt man so unglaublich viel was für das Leben prägt.
00:20:40: und ich muss ganz ehrlich sagen Menschen die in Vereinen aktiv sind, die müssen nicht ein Vorstadspost übernehmen, aber die im Verein aktiv sind ja irgendwie unterwegs sind Die bringen für mich persönlich, das ist auch meine Erfahrung mit Kolleginnen und Kollegen.
00:20:57: Die bringen besondere Eigenschaften in der Regel mit.
00:21:00: Und also von daher wird es eine Mischung sein wahrscheinlich aus Erziehung, Veranlagung und dieser Vereinsprägung denke ich mal.
00:21:08: Ja verstehe ich weißt du erinnert sich daran als wir uns kennenlernen?
00:21:12: Ich komme zurück und bin hier im Restaurant.
00:21:15: da sehe ich den Landrat.
00:21:17: In der Dele war das, genau.
00:21:20: Genau in der Delegien, in Germitte ein sehr gutes Restaurant.
00:21:24: ich habe einen Seminar dort gehalten mit einer Kollegin und dann lächelt mich da der ehemalige Bürgermeister und jetzt scheinbar Landrat an und ich denke wieso lächelten?
00:21:33: Der kennt mich doch gar nicht.
00:21:34: Er ist halt ein Politiker, er muss halt immer freundlich sein.
00:21:36: Habe so gedacht in mir!
00:21:38: Ich war total ungerecht hier gegenüber.
00:21:40: Also meine Gedankenwelt war ungerecht, ich war vorgeprägt und dachte ja wenn ich Bürgermeister Landrat wäre dann würde ich auch jeden anlächeln der mich anguckt weil ich weiß ja nicht ob er mich kennt.
00:21:50: Ich bin zu dir hingegangen, zu dir und zu der Inhaberin von der Dehle.
00:21:53: wir haben geplaudert und du hattest ein Zeitungsartikel gelesen den ich über mich hier gemacht hatte und du wusstest wer ich bin!
00:22:00: Und das war kein leeres Lächeln sondern du hast dir das wirklich gemerkt.
00:22:04: und da hast Du mich zum ersten mal beeindruckt?
00:22:06: Weil ich dachte Alter... Der hat doch so viele Kontakte.
00:22:09: der Typ, wieso kann er sich das merken?
00:22:13: Ist ja interessant.
00:22:14: Und das fand ich wirklich toll und ich glaube, dass ist ein Teil deines Erfolges oder einen Teil in einer Vernetzung und einem Teil deiner ... Deines Seins und deines Wiedergewähltwerdens bei allem Stress den du hast und allem Widerspruch die du mit Sicherheit bekommst.
00:22:28: aber mich hat das mal eindruckt.
00:22:30: Wie war denn da diese Situation für dich?
00:22:31: halt zu mich da gesehen hast.
00:22:33: Kurze Hose, was war so dein Gefühl wenn du jetzt zurück bist?
00:22:38: Ja ich hatte tatsächlich den Artikel der über dich geschrieben wurde als Rückkehrer im Westfalenblatt gelesen und habe mir das natürlich gemerkt.
00:22:45: und ich kannte dich auch weil du mit Freund von mir Kai Assauer und Olaf Kran und so in diesem Dunzfeld zu einem Abiturmitte unterwegs wärst.
00:22:53: und da haben wir uns halt doch schon mal gesehen.
00:22:55: und ich fand den Artike so toll weil er meine innere Überzeugung auch widerspiegelt In dem was du dort gesagt hast über den ländlichen Raum, der von Großstädtern als Weilen immer belächelt wird.
00:23:08: Wobei ich sagen oder immer wieder sage, der ländliche Raum kann ohne den Badungsraum sehr gut zurechtkommen.
00:23:15: Umgekehrt ist es schwierig ne?
00:23:16: Sind Energieraum, Kornkammer, Erholungsraum, Ausweisraum alles für den Badumsraum?
00:23:21: Wir kommen zu Recht ohne Badungsraum.
00:23:23: Der Bedungsraum braucht aber uns für all diese Zwerke, die ich gerade hab beschrieben.
00:23:27: Naja und da habe ich dich Gesehen, ich kam gerade von einem Großvorn, was ich erhalten habe.
00:23:31: Einer Distriktübergabe, wenn ich das richtig erinnert habe.
00:23:33: Von den Rotary Club.
00:23:36: Das war sehr schön, durfte ich den Kreis Höchst zu vorstellen, kann da raus.
00:23:39: Es war ein schönes Wetterdustand, du standst raus und hast geraucht!
00:23:42: Genau!
00:23:44: Und dann haben wir uns einen Blick, haben sich getroffen... Ich hab gelächelt, du warst gelächel.
00:23:49: Du sahst interessant aus, wie ich das so formulieren darf.
00:23:52: Du hattest eine Bermuda-Chance, weil ich das wirklich erinnerte.
00:23:55: Und oben, ja ich weiß jetzt nie mehr genau was ein Sack oder zumindest ein Hemd also das war.
00:24:01: Oben Business und unten Freizeit.
00:24:03: und dann kam mir ins Gespräch und du hast gesagt du hast da gerade eben in der Kollege das hatte ich nicht mehr auf dem Schirm aber.
00:24:10: Ein Seminar in der Dehle in Gärmete.
00:24:13: und nun haben wir ins Gespräche und Du hast mir genau zwei Fragen gestellt die ich nur sanft fand.
00:24:18: zum einen hast du gefragt warum bezeichnet ihr euch denn als ländliche Raum?
00:24:21: Und da habe ich hier geantwortet, weil das ohne Zweifel sind, Punkt eins und Punkt zwei.
00:24:27: Das tut uns auch gut, dass wir der Sinn.
00:24:29: Denn für den ländlichen Raum gibt es in der Tat relativ viele Förderprojekte, Fördermittel, die wir in vielen Fällen sehr erfolgreich abgreifen.
00:24:38: Wenn ich das mal so ein Anführungsstrichen gesetzt sage, um die wird man sehr erfolgreich bewerten mit dem wir hier einiges nach vorne bringen können.
00:24:46: Ich sage damals haben wir uns noch gesiegt, würden Sie uns dem bezeichnen?
00:24:50: Du hast gesagt, naja jedenfalls nicht als ländlicher Raum.
00:24:54: Du hast wirklich gesagt, als lndlichen Raum bezeichne ich die Uckermark.
00:24:58: Da ist ja weit und breit nichts.
00:25:01: Hier is ja so viel Ihr liegt doch, wir liegen doch in der Mitte von Deutschland Und tutututut Mit ihr all dem hast du recht gehabt.
00:25:08: und dennoch glaube ich sind wir ländliche Raum und dürfen auch stolz drauf sein.
00:25:11: Zweite Frage war von dir Warum macht ihr euch mit der Breitbandversorgung hier so schlecht?
00:25:19: Ich sag Wir machen uns nicht schlecht, da wir ihm dafür halten sollen.
00:25:23: Wir sind positiv unzufrieden und wollen natürlich FT-TB also Fiber to the Buildings, FTTA, Fiberto's Raum, Glasfaser bis an jedes Gebäude bis in jede Wohnung weil die Datenautobahnen eine unabhängige Chance benaltet für den ländlichen Raum insbesondere im Ruf von Familie zu vereinbaren.
00:25:40: aber auch kreative Köpfe die heute auch nicht mehr die Großstadt suchen sondern eher die intakte Natur den Ausgleich zu einem stressigen Bruchsleben in der intakten Natur.
00:25:50: Und da war wir immer noch weiterer Schritte gehen, damals hatten wir noch die FTTZ-Lösung überwiegend fiberthose Körb also zum Gabelverzeiler.
00:26:00: und das du gesagt was mich wiederum gewundert hat.
00:26:03: Du hättest dein Büro gehabt in Köln oder dein Wohnungsberuf wie auch immer und die Glasfaserversorgung im kleinen Wormeln, klein aber schönen Wormel, das weißt du?
00:26:13: Das wissen wir beide!
00:26:15: ist besser als da wo du gelebt gearbeitet hast.
00:26:19: Das hat mich gewundert, hat mich aber dennoch nicht zufrieden gestellt weil wir dahin wollten, wo war jetzt in den weitesten Teilen auch wirklich so?
00:26:29: in der Amtzehensstätte im Kreis, hundertzwanzig Dörfer und wir haben eine sehr, sehr hohe Ausbauquote FTTB, FTTH also Glasfaser bis ins Gebäude bis an die Wohnung.
00:26:40: Aber Auch da gibt es herausfordernd, natürlich nicht in jeder Liegenschaft.
00:26:44: Die Außenlagen sind sehr schwierig darzustellen.
00:26:46: also wir haben einen mehreren Förderaufrufen an geförderten Ausbau vorangetrieben.
00:26:50: vorausgehen musste dann immer ein sogenannte eigenwirtschaftlicher Ausbau den die Telekommunikation zu unternehmen selber machen mit dem Hintergrund das dann eben dafür keine Fördermittel eingesetzt werden müssen.
00:27:03: Aber das ist immer eine Frage der Perspektive, da hast du natürlich völlig recht und was es auch sehr schön formuliert.
00:27:07: Es ist wirklich so gewesen dass entstommeln wo ich lebte zwischen Köln- und Düsseldorf Das Internet nicht so gut war zu dem damaligen Zeitpunkt wie hier in Wormen auf dem Land oder in der ländlichen Region.
00:27:18: Und ich hätte niemals hierin kommen können bei meiner Firma Wenn ich nicht wenn ich ihr aus dem Fenster gucke da den Funkturm hätte, der an der Handyversorgung sich erstellt Der direkt an der Autobahn ist dann der A forty.
00:27:29: Also wenn ich keine Handyverbindung hätte, hätte ich hier nicht herkommen können und wenn das Internet schlecht wäre, hätte auch nicht her kommen können.
00:27:34: It's a matter of perspective – das meine ich ja damit.
00:27:37: Je nachdem von wo du guckst ist es gut, nicht satt zu sein und immer weiter daran zu arbeiten, es besser zu machen.
00:27:42: aber ihr wart damals schon besser als das Rheinland.
00:27:46: Das sind wir bis heute, Thomas.
00:27:48: Genau!
00:27:50: Die Rheinländer-Kollegen mögen mir das verzeihen, das war natürlich ein Spaß hier, es sind alle gut.
00:27:56: Ja, das ist ja der Grundkonsens, dass wir alle gut und gleich sind.
00:28:00: aber wir sind die Ostwestfalen, die halten was die Rheinlander versprechen.
00:28:03: Genauso ist es.
00:28:06: Also das ist schon...das war so unsere Sommerbegegnung vor einigen Jahren und seitdem haben wir immer regelmäßig Kontakt.
00:28:12: ich finde das immer sehr bereichernd von dir auch mal So ein paar Sachen zu hören, wieso das Leben in der Kommunalpolitik läuft mit fast du dich beschäftigen musst darfst was du erreichen darfst und kannst.
00:28:26: Und wenn wir dann gleich mal zum Abschluss kommen auch deiner Bürgermeisterzeit um den nächsten Schritt zu machen wäre meine abschließende Frage in dem Zusammenhang Gibt's irgendwas, was so... und ich weiß dass du dich nicht selber lobst und so.
00:28:39: Aber spring mal bei deinen Schatten!
00:28:41: Was ist ein bisschen dein Vermächtnis als Bürgermeister?
00:28:43: Gibt es
00:28:44: sowas?!
00:28:45: Was war so'n großer Erfolg wo du richtig stolz bist?
00:28:48: Ich weiß wir sind Hansestadt geworden während du Bürgemeister warst.
00:28:51: Hansestatt-Warburg.
00:28:52: Ich weiß das wir das Hotel Zeitgeist gebaut haben als du Bürgemeister war.
00:28:56: Aber gibt's noch irgendwas wo du zurück guckst und sagst ja Micha ... Das war schön dass wir das gemeinsam auf die Kette gekriegt haben und dass sich das mit durchsteuern durfte.
00:29:05: Also stolz, das weißt du ist keine Eigenschaft von mir.
00:29:08: dankbar und Freude bringst dann eher auf den Punkt.
00:29:11: Da waren eine ganze Menge an Projekten in den Ortschaften oder der Berriere freie Umbau.
00:29:15: In der Rhabo-Innenstadt der über sieben mit Planungsjahre, über neun Jahre sogar ging.
00:29:20: aber dass aus meiner Sicht ich glaube sagen zu dürfen für die Bevölkerung wichtigste Ereignisse und auch wichtigste in Anführungsstrichen Erfolg ist sicherlich die Rätung unseres Warburger Krankenhauses gewesen, wo ich mich ganz am Anfang meiner Amtszeit miteinander setzen musste.
00:29:42: Ich bin zum ersten Zehntesviel ins Amt gekommen und im Dezember in Dezsemba-Zwalsvier musste der Stadtrat Warburg ähnlich wie der Kreistag in Höchster.
00:29:53: Das St.-Peterspital gehörte damals zu sechzig Prozent dem Kreis Höchstern und zu vierzig Prozent der Stadt Warburg entscheiden über ein Verkauf Und ich habe diese Frage von Anfang an sehr, sehr ernst genommen und sie für sehr wichtig erachtert.
00:30:05: Ich bin also tatsächlich ins Ruhrgebiet gefahren und hab mich dort mit Chefärzten das – ich will es keine Namen nennen – aber des angedachten Klinikbetreibers getroffen.
00:30:18: Die Chefärzte haben ja alle davon abgeraten dass wir dann diese Klinikkette verkaufen weil die sagen unsere wirtschaftlichen Welte sind jetzt schwieriger schlechter geworden unterdrückt übereinstimmt.
00:30:30: Ich habe das meinem damaligen Vorvorgänger, wo wird das Backhaus mitgeteilt?
00:30:35: Ich sage, damit haben wir uns auch gesiegt.
00:30:36: Ich sage Backhaus und ich habe also die eigene Politik davon versucht zu überzeugen dass es unklug ist an diesem Verkauf den Verkauft zu stellen.
00:30:47: Und ich habe das dann im Backhaus erzählt.
00:30:49: Wir werden dem Verkaufen nicht zustimmen aus denen und denen und den Gründen.
00:30:53: Aber mich damals gefragt wer hat das gesagt.
00:30:56: Da hab' ich ihm gesagt, ich habe mich mit Schelvers getroffen.
00:30:58: Ich soll hier gar keinen Namen nennen!
00:31:00: Ich bin ja sehr dankbar für diese offenen Worte.
00:31:02: Wie gesagt, das war ein Dach, das waren um zehn, elf Uhr, wo wir uns getroffen haben.
00:31:06: Wahnsinn!
00:31:08: Und du warst Mitte dreißig damals?
00:31:10: Ich
00:31:10: war gerade von dreißigen ganz genau.
00:31:13: und da hat er nur gesagt Marktplatzgeschrei, er hat den Kreisdag entscheiden was der Kreisdag hat.
00:31:19: Ich glaube so einstimmig.
00:31:20: Bin mir nicht sicher weil ich glaube einstimmig in Verkauf zugestimmt oder bei dem Stadtrat mit großer Mehrheit dagegen gestimmt.
00:31:28: Danach hat er mir ein Vertrauensbuch vorgeworfen, obwohl ich offen ehrlich fair alles gesagt habe.
00:31:35: Das
00:31:35: heißt du hast dich... Du hast dich gegen den Kreis gestellt?
00:31:37: Ich habe mich als gerade gewählter Bürgermeister gegen den Kreishack dargestellt.
00:31:42: Das hatte danach auch, das muss ich ehrlich sagen hat ziemlich einen spießroten Lauf.
00:31:46: Du
00:31:46: warst kein Parteisoldat!
00:31:47: Du warste in dem Moment kein Parteisoldat und du hast gesagt, dass es falsch
00:31:50: ist?
00:31:50: Nein, ich habe die Richtung auch für den Stadtrat in Anführungsstrichen gemeinsam mit dem Stadtrat vorgegeben.
00:31:58: Und tatsächlich haben wir mit großer, größer Merde geeignet gegen den Verkauf gestimmt.
00:32:04: Klamotten möchte ich das so sagen, da voll Füße geschmissen und wir mussten dann eben neue Wege finden sozusagen.
00:32:13: Und ich war Vorsitzender des Aufsichtsrates geworden.
00:32:17: Am Ende des Tages haben wir dann verhandeln können Kreis- und Stadtgemeinsam in meiner Funktion als Vorsitzende des aufsichtsrats und das zwölf stellvertretter Zirkverbandvorsteher haben wir an die Röhnklinikum AG verkauft Mit wie ich finde mit einem sehr, sehr guten, sehr gut befandungsergebnis.
00:32:37: Dass da laut hatte wir kriegen ein krankenhaus neubau und und und es war noch so.
00:32:42: ein paar Punkte mir persönlich sehr wichtig.
00:32:44: zum einen der halt der öffert kapelle die jetzt noch das steht isoliert Das konnten ja raus verhandeln tatsächliche wohne seit betriebjahr also der kankos kapeller gar nichts mit dem kranken ausbetrieben zu tun hat wirtschaftlich eher eine herausforderung ist als statt einer bereicherung Konn wir verhandeln, dass man schlicht und ergreifend die Kapelle.
00:33:05: Das Dach musste vom Altbau des Saint-Peters-Hospitals getrennt werden.
00:33:09: Da musste viel investiert werden um diese Kapele zu erhalten.
00:33:13: Es war mir aber sehr wichtig weil ich weiß das viele für ihre Anwörige oder sich selbst gebetet haben.
00:33:18: Prost suchten.
00:33:19: in schwierigen Situationen und auch städtebaulich waren wir es wichtig, dass diese Erinnerung an das alte Saint-Peter-Hospital erhalten Blieb.
00:33:29: denn, dass der Altbau wurde abgerissen?
00:33:30: Auch das war noch eine Herausforderung.
00:33:33: Der Denkmalschutz war da die Frage.
00:33:35: ich habe mich dann tatsächlich mit dem damaligen Staatssekretär in Düsseldorf...
00:33:40: Bist du da auch geboren im Krankenhaus so wie ich?
00:33:43: Ich
00:33:43: bin da auch gebrochen.
00:33:46: Insofern auch emotionales gar keine Frage.
00:33:49: Denkmal Schutz, ich konnte das Thema abwenden Denn wenn das alte Krankenhaus unter Denkmaschutz gestellt worden wäre hätten wir den Neubau nicht bekommen.
00:34:00: und ein Krankenhausbetrieb muss zulässigerweise auch wirtschaftlich betrieben werden.
00:34:04: Und dann habe ich eine Zeit mit dem deutschen Staatssekretär, Dr.
00:34:07: Ozietski in Düsseldorf viele Gespräche führt, auch damals noch mit unserem damaligen Landtagsstaat Gordon Hubertus Fähring und wir konnten abwenden als Ministerentscheidung die Entscheidung des Landschaftsverbandes Westfalen Nippe, die schon beschlossen hatte das Gebäude wird denkmal Und mit Ministerentscheid wurde das gekippt, sodass der Neubau möglich war.
00:34:31: So und du siehst es heute, da sind tolle, tolle Kolleginnen und Kollegen oder Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Pflegekräfte, Ärzte, Mediziner in allen vornachgelagerten Bereichen die dort großartige Arbeit machen zum Wohl- und zum Schutz unserer Gesundheit.
00:34:47: Ich glaube bei aller Bescheidenheit dass das tatsächlich wahrscheinlich was von Vermechtnis gesprungen ist würde ich jetzt nicht sagen.
00:34:56: Aber de facto ist das so, dass sich den Verkauf an die Gesellschaft, da komme ich jetzt noch mal auf final drauf zu sprechen, die zwischenzeitlich tatsächlich insolvent gegangen ist und unser Krankenhaus wäre nicht mehr wenn wir an die verkauft hätten und wo im Hintergrund kriminelle Machenschaften liefen tatsächlich die dazu führten, dass eben die Kliniken wie in dieser Trägerschaft waren wirtschaftlich schlechter war.
00:35:20: Mehr will ich dazu nicht ausführen.
00:35:22: also der Der damalige Geschäfts, Hauptgeschäftshörer Vorstand wie auch immer.
00:35:26: Ich weiß nicht mehr, wer sich genau bezeichnete ist und sogar inhaftiert worden.
00:35:30: Lange Rede kurzer Sinn.
00:35:31: ich habe da wirklich verhindert mit Verhindern nicht alleine mit dem Stadtraten natürlich das wir an den falschen verkauft haben.
00:35:39: dann wäre unser Kanghaus jetzt nicht mehr und dafür gesorgt dass wenn im richtigen Mainz nach dem richtigen verkauft am Röhn hat dann ein Helios verkauft Helios.
00:35:46: der Doktor Demi und der drautige Vorstand wenn damals gesagt erstieg können alle zu sagen die rön Gar ihn gegeben hat, halte ich eins zu eins ein.
00:35:54: Dazu gehört zum Beispiel auch die Öffnung der alten Petristik in dieser alten Wegeverbindung wo du dann die Wegeverbindung zur Sackstraße hast.
00:36:02: Weil ja gesund das ist für uns alle das Wichtigste Tomy also die Wohnlage.
00:36:07: letztlich war alles.
00:36:08: Ich glaube dass war für die Bevölkerung die wichtigste Tatentscheidung.
00:36:12: wie auch immer.
00:36:14: Guck an!
00:36:14: Das wusste ich nicht.
00:36:16: Danke fürs Teilen, das wusste sich nicht, das ist super interessant gerade Weil ich auch mit dem Krankenhaus ein bisschen was verbinde, der damalige stellvertretende Personalchef Heinz Geherr-Euch Kramme.
00:36:25: Ich weiß nicht, ob du den noch kennst?
00:36:27: Heinz-Geherr Eichkramme!
00:36:29: Nee, hab' ich tatsächlich jetzt nichts verordnet...
00:36:32: Der ging als Personalchefs ans Konstanzer Klinikum Spitalstiftung Konstanz.
00:36:37: Da wurde der Personalcheff und ich habe da meinen Zivildienst dort bei ihm in Konstanz gemacht und hatte so wieder eine Verbindung nach Warburg Und das Warburger Krankenhaus St.
00:36:46: Petri.
00:36:46: wie ich vorhin sagte, wurde ich auch geboren.
00:36:49: Schöne Geschichte.
00:36:49: Ich bin auch froh, dass wir das noch haben und du hast es ja richtig formuliert Gesundheitsversorgung ist ein zentraler Aspekt für Menschen die jetzt hier leben und alt werden Und Versorgungen brauchen versorgt werden müssen.
00:37:02: meine Frage Micha Du hast die Nase im Wind gehalten?
00:37:06: Du hast gesagt ihr ey Kreis dann machen wir so nicht Nicht Warburg Stadtrat Wir sind dagegen.
00:37:12: Die haben waren alle bisschen genervt mit dir.
00:37:14: deine Haare war wahrscheinlich noch länger und wehten im Gegenwind.
00:37:18: Wie ist das wieder gekittet worden?
00:37:20: und warum haben die denn nicht?
00:37:22: dann ja, die Füße abgeschnitten oder sonst was abgeschnitte?
00:37:26: Also warum hast du das überlebt?
00:37:29: also war für mich sehr schwierig.
00:37:30: Das muss ich sagen.
00:37:31: die Zeit insbesondere unmittelbar nach der zeit mit meinem Vorfall gegen Hubertus Berghaussande sehr anerkennter erfolgreicher Landwirt den ich auch sehr schätze aber eher Und auch die Kreispolitik hat es mir nicht leicht gemacht.
00:37:44: Ich war dann schon in deren Augen Wie soll ich sagen, der Verhinderer wie auch immer.
00:37:53: Und das war übrigens auch noch der Fall als relativ kurz nach der Entscheidung klar war diese Gesellschaft an die der Kreis verkaufen wollte wäre die falsche gewesen, dass wäre der Sacknagel fürs Krankenhaus gelesen.
00:38:05: Unser Krankenhaus wär mit pleite gewesen und zwar vielleicht schon vor der eigentlichen Gesellschaft weil sie damals ein Jahresverlust von knapp einer Million Euro schon hatten.
00:38:15: Nach heutigen Wäldesen hört sich das gar nicht nach viel an.
00:38:18: Damals, es ist ja in einem Jahr zwei Ton vier gewesen und sofern.
00:38:22: Zweiundzwanzig Jahre her ist das verdammt viel Geld gewesen.
00:38:27: Ja ich bin gewählt die Interessen der Bevölkerung in Warburg zu vertreten und mit dem Auftrag sozusagen und mit der Erkenntnis mit dem Inanführungsstrichengesetz jetzt auch selbstbewusst sein bin ich mal ein Weg gegangen.
00:38:40: und irgendwann also Leubertus hat Tatsächlich darüber nie mehr mit mir gesprochen.
00:38:47: Wir haben das Thema einfach rausgespart und die Inventil wäre dann auch zum Du gekommen, ich glaube der Schloch hat gemerkt dass ich grundsätzlich ein ordentlicher Mensch bin und vielleicht auch ganz ordentliche Arbeit mache.
00:39:00: Und wie gesagt, ich habe ihn sehr geschätzt und es war auch ein sehr guter Landrat für den Kreishauchster Urnefragen
00:39:06: War das der Vorvorgänger oder war das dein direkter Vorgänger als Landrat?
00:39:09: Das
00:39:09: war der Vor-Vorgänger.
00:39:11: Das war Petrus Backhaus, der erste hauptamtliche Landrat, das war das höchste.
00:39:16: Micha, verstanden Bürgermeister!
00:39:18: Meine Mutter wäre so stolz auf mich dass wir beide miteinander sprechen weil die mochte dich auch immer.
00:39:22: Die hat mir mal Zeitungsartikel auf den Tisch gelegt wenn ich vom Studium nach Hause kam und sagt Thomas hier wieder in der der Bürgemeister stickelen.
00:39:27: Hattest du mir was hingelegt?
00:39:28: Ich sag ja Mama alles klar.
00:39:31: Das ist ja lieb.
00:39:33: Aber meine Mama wär stolz.
00:39:36: Du warst lange Bürgermeister und dann kam die Entscheidung, dass du als Landratkandidiist irgendwann ist auch mal gut.
00:39:40: Du hast das viele Jahre gemacht, du hast sehr gute Ergebnisse gehabt, kann man im Wikipedia Eintrag nachlesen immer sehr klar gewonnen und wiedergewählt worden.
00:39:50: Dann war die Zeit für eine Veränderung.
00:39:52: Und jetzt kommen wir zu deiner Landratszeit.
00:39:54: Also ganz ehrlich Ich bin wie du es ja vorhin gesagt hast sozialisiert als Jurist.
00:40:00: Ich hab auch mal Kommunalrecht lernen müssen, das war damals in Rheinland-Pfalz.
00:40:04: ich habe das alles nie so richtig verstanden.
00:40:06: Das ist alles echt kompliziert und komplex Ist ja Jura sowieso Und mich hat kommunalrecht nie interessiert So... Ich war im Allgäu.
00:40:15: diese Geschichte muss ich dir unbedingt erzählen weil es so prägend war und da spielt deswegen eine Rolle Weil du eben auch heraus stichst In deiner Art der Amtsführung.
00:40:25: Ich bin im Allgäu, ich bin Personalchef in der Käserei.
00:40:27: Wir treffen uns da mit anderen Personalchefs in einer anderen Käserei nämlich in dem Babyfood-Werk von Nestlé in Biesenhofen und du bist ja auch... Du magst das Allgäusch?
00:40:37: Und du magst Bayern?
00:40:40: Ja genau!
00:40:40: Ich habe zehn Jahre dort gelebt.
00:40:42: wir haben Personalartreffen Nestlé, Biesenhof, das Babyfoodwerk.
00:40:48: und dann kommt der Landrat Der Herr Landrat vom Ostall.
00:40:52: Was meinst du, was da los
00:40:53: war?
00:40:54: Schweigen im Saal!
00:40:55: Es wurde irgendwas verliehen, irgendeine Repräsentationsaufgabe und dann kam der her mit seiner Janka und Krawatte.
00:41:01: das ist alles von zwanzig Jahre her oder zwanzi... aber ich war was erstaunt wie dem Devot begegnet wurde diesen Menschen der Landrat war.
00:41:13: Hab das da mit einer gewissen Missbilligung zur Kenntnis genommen, dass Menschen so sind.
00:41:17: Hab aber auch verstanden im Laufe der nächsten Jahre... ...dass man auch immer trennen muss zwischen dem Amt und den Menschen.
00:41:22: Und es sind immer Menschen die eine Funktion ausfüllen.
00:41:26: Und du bist der Landrat!
00:41:27: Das ist ne Verwaltungsaufgabe.
00:41:29: Du bist ja oberste Verwaltungbeamt oder wirst nachher noch mal korrigieren was du genau bist weil kein Mensch weiß was nen Landrat genau macht.
00:41:35: Das musst du gleich mal kurz erklären.
00:41:36: Aber du füllst das mit deiner Persönlichkeit natürlich aus Und das finde ich besonders an dir, dass du eben nicht der Krawattenträger bist, der dann hier so stocksteif wie der Landrat aus dem Ostall-Gäude herrscht, paziert.
00:41:48: Sondern mit deiner Persönlichkeit das machst!
00:41:51: Bevor Du jetzt sagst was ein Landrat genau macht bitte... Was gibt?
00:41:56: nochmal ein paar zahlen Datenfakten zum Kreis Höxter?
00:41:57: Was hast Du früher noch mal ganz schnell
00:41:59: gemacht?!
00:41:59: Wie groß sind wir?
00:42:00: Wie viele Städte?
00:42:00: Wie viel Gemeinden?
00:42:01: Wieviele Polizeiautos haben wir?
00:42:03: und was ist ein Landrad?
00:42:05: Was macht einen Landrat den ganzen Tag?
00:42:06: Wie sieht denn Dein Arbeitsdach aus?
00:42:08: Was sind so die Sachen, die ich mit dir jetzt gerne mal besprechen möchte?
00:42:11: Ist ein bisschen wild durcheinander kommuniziert aber fang mal irgendwie ansucht ihr raus womit er anfangen willst.
00:42:17: Ja vielleicht zum nächsten Mal zur Ehrenrettung des ehemaligen Kollegen aus dem Ostallgäu.
00:42:23: Also es war natürlich eine andere Zeit das muss man sagen auch so.
00:42:26: die Ämter Bürgermeister und Landräder haben sich gewandelt oder auch ich trage gedehentlich Krawatte.
00:42:32: also jetzt gerade morgens früh über Samstag Verweichern Bundes- oder Überbringe ein Bundesverdienstkreuz verleint, das natürlich der Bundespräsident und der Landrat übergibt dann sozusagen.
00:42:45: Hält man dazu?
00:42:46: Und da trage ich natürlich oder heftet das Bundesvergliedskreuz an.
00:42:50: Übrigens auch das ist in Deutschland geregelt.
00:42:52: es gibt eine Frageordnung.
00:42:54: also man muss eine Handbreite unter dem linken Schulterbrick ist.
00:42:56: das Blatt ist das Anzubang ist in deutscher alles geregeln sogar dass klar und da treibe ich natürlich auch Eine Krawatte.
00:43:03: Vielleicht noch Tommy, ganz kurz vorab zur Erleuterung für die Zuhause, wenn er denn so gerne Bürgermeister war, warum hat er dann aufgehört?
00:43:11: Nach sechzehn Jahren habe ich mir einfach gesagt zuerst werden die Kinder, die in dem Jahr deiner ersten Wahl geboren wurden schon selbst aufgerufen den Bürgermaster zu wählen und die kennen gar keinen anderen.
00:43:25: Also alles hat seine Zeit... Ich war der festen Überzeugung dass das für mich der Zeitpunkt gekommen ist, wo man auch noch mal was anderes machen kann.
00:43:34: Ich hatte nicht direkt vor Landrat zu werden sondern ich habe sehr früh nach der dritten Wahl der zweiten Wiederwahl sozusagen dann zum nächsten Mal dem damaligen CDU Stadtverband Vorsitzenden gesagt Hubertus, Hubertos Koop war das damals.
00:43:49: Für mich ist es die letzte Amtszeit.
00:43:51: macht euch frühzeitig Gedanken wen ihr bei der nächsten Wahl ins Rennen schicken möchtet.
00:43:58: So sehr ich das ist amtliebe und der aufgabe liebe es ist Zeit.
00:44:03: Für den wechsel für auch andere ideen und ich möchte nicht erleben dafür ist mir das haben zu wichtig dafür.
00:44:09: Ich habe mich mit so vielen erzbremd aus dass die leute irgendwann mal sagen jetzt wird aber mal zeit für ein wechsel.
00:44:14: das war gefühlt bei der Bescheinheit nach sechsten jahren tatsächlich noch nicht der fall.
00:44:19: Es waren sehr sehr viel ansprachlich bekommen, ob nachdem ich das geäußert hat warum ich nicht nochmal weiter machen würde und da waren und so weiter.
00:44:26: ich glaube das war In weit überwiegendem Fällen auch ehrlich, es war dennoch die rechte Zeit.
00:44:31: Ich wäre ja auch bereit gewesen in die freie Wirtschaft zu gehen, auch da hat das schon Angebote vereinzelt gegeben werden.
00:44:38: meine Amtszeit aber die kann der de facto natürlich nicht für mich infrage weil wenn ich gewählt bin dann fühle ich das an Dach aus und dann lass sich das mit dem Landrat irgendwie so ergeben insofern als dass man Amtsvorgänger da Friedhelm Spieger gesagt hat er tritt dich noch mal an unter die Partei.
00:44:54: auf mich zugekommen ist sehr schnell.
00:44:56: Ich war auch als Sprecher der Bürgermeister zehn Jahre aktiv im Kreis, also die Bürgermaster hat mich zu Übersprecher gewählt und so weiter.
00:45:03: Und da habe ich gesagt ja klar, ich will sie für so eine Heimat bleiben.
00:45:08: und auch da gilt nur mit sechzehn Jahren Erfahrung als Bürgermaister bringt man natürlich wirklich außerzeichnetes Handwerkszeug mit.
00:45:15: und hab' ich dann zur Wahl gestellt für diesen wunderschönen Heimatkreis, der aus zehn Städten besteht, hundertzwanzig Dörfern auf eintausend zweihundert Quadratkilometern Grundfläche mit hundertvierzichttausend überaus engagierten Menschen.
00:45:29: Der Kreis zeigt halt insbesondere aus, dass wir ein großartiges ehrenamtliches Engagement, es gibt den sogenannten Glücksatlas.
00:45:37: in keinem Kreis im Nordrhein-Westfalen ist das Ehrenamtliche Engagement bezogen auf die Bevölkerung so stark ausgeprägt wie im Kreisexer.
00:45:47: Wir haben darüber hinaus noch sehr viele Rahmendaten, die die meisten nicht auf den Schirm haben.
00:45:52: Das unterscheidet uns dann vielleicht auch von den Rheinländern.
00:45:54: Ein rheinländischer Landrat, die rhein ländische Bürgermeisterin wird das jeden Tag wahrscheinlich mit dem Plakat vor sich ertragen.
00:46:01: Kleiner Smiley da hinten.
00:46:04: Aber es ist so, dass darf man vielleicht durchaus mal erwähnen, wir haben die nierigsten Lebenshaltungskosten in Nordrhein-Westfalen und das ist auch nichts wofür man sich schämen muss.
00:46:11: hier bleibt mehr netto vom Bruttoe.
00:46:14: Hier bleibt mehr hängen, hier kann man sich eignen.
00:46:16: Wir haben gerade den Grundstücksmarktbericht raus Gesetzt sozusagen hier kann man sich eignal noch leisten, ihr könnt junge Familie tatsächlich auch im Haus kaufen und bauen.
00:46:25: Wir haben eine der niedrigsten Kriminalitätsraten in ganz Nordrhein-Westfalen.
00:46:30: Zweite höchste Aufklärungsquote, als Landrat ist man ja Chef der Polizei auch sozusagen.
00:46:36: Genau das wollte ich wissen.
00:46:37: ganz kurz, da bleibt mal dabei du bist Chef der Polizei, du bist der oberste Polizist hier bei uns eigentlich?
00:46:43: Ja wenn man es sauber haben möchte wirklich differenzieren.
00:46:47: Ich bitte der Behörden weiter der Kreispolizeibürde Höxter.
00:46:50: insofern der Chef der Polizei, ja?
00:46:54: Ein oberster Polizist.
00:46:56: Tatsächlich bin ich nicht, sondern das ist unser Polizeidirektor, dass er Karsten Kautzki.
00:47:02: die Funktion nennt sich Abteilungsleiter Polizei.
00:47:05: da haben wir jemanden aber tatsächlich die Behördenleiter.
00:47:07: insofern Chef der Kreispolizeibehörde bin in dieser Doppelfunktion Ich... Das ist im Automatisfahren, wir haben einund dreißig Landräte jeder Landrat.
00:47:18: Wie viele Polizeiautos haben wir im Kreissagstag?
00:47:21: Zwei
00:47:22: Im Kreis Höchstern, nein.
00:47:23: Tommi.
00:47:24: also tatsächlich kann ich dir das jetzt nicht seriös beantworten.
00:47:28: wir haben jetzt doch noch Elektrofahrzeug bekommen aber zwei um Gottes Willen!
00:47:32: Nein deutlich mehr!
00:47:35: Entschuldige immer mal.
00:47:36: kurz zur Erklärung.
00:47:37: Ich war ja auf Schützenfest oder Osterfeuer und dann habe ich einen sehr netten Polizisten aus Wormeln kennengelernt der beim Kreis arbeitet bei dir und also beim Kreishöchster in Höchster ist Und er sagte, dass ich glaube in Höchstern gibt es nur zwei Polizeiautos.
00:47:52: Kann das sein?
00:47:53: Ist das eine richtige auch?
00:47:54: Nein nein.
00:47:56: Ich denke, es war schon später Thomas oder?
00:48:00: Okay ihr Lieben!
00:48:01: Es war später...
00:48:02: Auf der Fläche!
00:48:04: Ja genau.
00:48:04: Ich war fast ja erstaunt, dass wir relativ wenige Polizeiautos haben.
00:48:08: Das war die Aussage aber die deckt sich ja auch damit, dass Wir die niedrigste Kriminalitätsrate haben und Dass hier kein falsches Bild entsteht.
00:48:20: Ich bin total froh, happy und zufrieden dass ich in Deutschland lebe das sich in der Demokratie lebe Das ich in Nordrhein-Westfalen und im Kreis Höxter lebe.
00:48:33: muss man runterzubrechen weil ich weiß wenn nicht die Polizei anrufe dann kommt sie.
00:48:37: Das ist meine Aussage.
00:48:38: Wir haben eine funktionierende Verwaltung, wir haben die funktionierenden Polizeijustiz und wir haben... Die Sachen funktionieren!
00:48:44: Es gibt ganz viele Sachen, die man besser machen kann und muss also unstreitig aber insgesamt funktioniert dieser Staat.
00:48:51: Und das macht mich froh und glücklich und deswegen an alle Menschen... Wir haben genug Polizeiautos im Kreisehochstein, ich habe irgendwas falsch verstanden offensichtlich.
00:49:00: Also nachts sind nicht alle unterwegs, vielleicht war das der Hintergrund des Gesprächs.
00:49:04: Tatsächlich sind nachts natürlich nicht alle Polizeifahrzeuge die tagsüber im Einsatz ins Bund und Natur gegebenen Maßlaub mehr passiert.
00:49:12: Unterwegs wir haben einen großen Flächenkreis und da immer mehr Verkehrsflächen außerhalb geschlossen in Ortschaften wo höhere Geschwindigkeiten zulässigerweise gefahren werden dürfen Und dann kommt es auch eher mal zu schwereren Unfällen.
00:49:25: und da brauchen wir natürlich tagsüber mehr Fahrzeuge im Einsatz als nachts.
00:49:30: Weil ich damit nicht die zwei meine, also damit nicht bestätigen möchte oder sagen möchte dass nachts nur zwei Fahrzeuge im Einsatz sind.
00:49:37: Aber wahrscheinlich seid ihr in den Kontext auf eine neue Fahrzeugzahl gekommen.
00:49:42: Irgendwas war da?
00:49:42: Auf jeden Fall bist du der Oberste... Du bist im Koal-Rechte der Oberst... Wie nennt man das Hauptverwaltungsbeamter?
00:49:49: bist du ne?
00:49:50: Das
00:49:50: nennen wir Hauptverwaltsbeamten.
00:49:51: Landräte sind tatsächlich ist es die oberste Ebene die unmittelbar von einer Bevölkerung gewählt wird.
00:49:56: danach kommt Regierungspräsident wenn man das so Ich sage mal, das darf man nicht hierarchisch stehen.
00:50:01: Aber wenn man das noch hoch mir ist weg, definiert die Regierungspräsidentin in unser Fall die Anna Katharina Böllig.
00:50:08: Die wird ernannt vom Ministerpräsidenten also wird nicht direkt gewählt.
00:50:12: Der Ministerpräsent selbst wird vom Landtag gewählt.
00:50:14: Also es gibt oberhalb der Landratsebenen niemanden, der unmittelbar von einer Bevölkerung gewählt hätte.
00:50:22: Darunter in Anführungsstrichen, das mache ich auch nicht hierarisch noch, die Bürgermeister hat's auf kommunaler Ebene Und auf Kreisebene lattert und sonst sind das Mittelbare waren.
00:50:33: Was für zu einem geilsten an deinem Job?
00:50:35: Was macht dir am meisten Spaß?
00:50:37: Die Begegnung mit den Menschen, auch auf dem Veranstalter, auch der Festen ist für mich das Wichtigste.
00:50:44: Nach wie vor merke ich immer wieder, wie die Menschen unheimlich stark die Menschen mit ihrer Heimat verbunden sind was sie alles für ihre Ortschaften aus die Beine bringen Ehrenamtlich.
00:50:54: Da gibt es so viele, da gibt sie Vereine Sportvereine Musikvereine die Feuerwehren, die freiwilligen Feuerwehnen, die das sage ich oft und gerne im wahrsten Sinn des Wortes täglich bereit sind für uns durchs Feuer zu gehen.
00:51:07: Die ehrenamtliche!
00:51:09: Im schlimmsten Fall ihr eigenes Leben oder ihre eigene Gesundheit bereit sind zu opfern um habe und gut leben und Gesundheit ihrer Mitbürgerinnen und Mitbürgers zu schützen.
00:51:18: Wo gibts sowas?
00:51:19: Das ist schon für mich, ich will das nicht differenzieren und auch keine Wertung ins Ehrenamtbrick.
00:51:23: Aber das ist schon eine besondere Form ein Stück weit der nächsten Liebe.
00:51:27: Und das noch mal ehrenamtlich, wenn wir auch... Das gehört zur Ehrlichkeit auch dazu.
00:51:33: Wenn wir die Ehrenamter hier frei wäre, weil sie sich hätten, hauptamtlich könnte man die gar nicht bezahlen.
00:51:39: Da wären die Kommunen nicht in der Lage zu.
00:51:41: aber die Frage stellt sich ja Gott sei Dank gerne!
00:51:44: Also die Begegnung mit den Menschen ist das, was dir Spaß macht an deinem Job.
00:51:48: Wie ist denn das mit der Gestaltungsmöglichkeit?
00:51:50: Ich kann mir hervorstellen dass die Bürger oder noch mal ganz kurz ein kleiner Exkurs ich schreibe dir eine Mail du antwortest und bin nicht der einzige der lehende mail schreibt Du kriegst viele mails und du beantwortest alle mails.
00:52:02: ich glaube das ist auch ein Zeichen das tust du.
00:52:04: das habe ich von anderen menschen gehört.
00:52:07: Da gibt es doch bestimmt so eine gewisse Diskrepanz zwischen dem was möglich ist der Hauptverwaltungsbeamte, der Landrat Michael Stickeln in der Person Michael Stikkeln.
00:52:17: In der Rolle als Landrat was der tun und gestalten kann?
00:52:22: Und dem was die Menschen denken was der gestalten können müsste!
00:52:25: Und ich kann mir doch vorstellen dass du ganz viele Mails kriegst und Leute sagen Boah Micha was ist denn das für ein Scheiß?
00:52:31: hier kannst du dich mal darum kümmern?
00:52:33: mach mal ihr macht mal da Ihr Politiker satt auch eher alle faule Kröpfe.
00:52:37: macht mal irgendwas so Wie hoch ist der Anteil von Hilflosigkeit, wo du nichts gestalten kannst?
00:52:43: Und wo kannst du was gestalten.
00:52:46: Wo du richtig das Leben besser machen kannst und wo du unbürokratisch entscheiden kannst... ...und wo du jetzt wie jetzt geschehen da Tempo-Siebzig eingeführt hast bei diesem schweren Verkehrsunfall, wo Du einfach durch entschieden hast.
00:52:57: Aber wie groß ist denn der Antall von Deiner Entscheidungsfähigkeit?
00:53:00: Und wie gehst Du mit Hilflossigkeit um?
00:53:03: Das sind die beiden Fragen!
00:53:07: Fangen wir vielleicht mal an der Entschallungsfähigkeit, machen wir das einfach mal einen Zoom fest.
00:53:09: Wir haben ein Aussatzvolumen im Kreishaushalt von rund unter zwei Prozent.
00:53:16: Zwei Prozent ist viel ja aber für den Kreis unserer Größenordnung völlig normal.
00:53:21: also kein überragend großes Haushaltsvolumen.
00:53:24: Die zwei Prozent davon lieber Tommy sind freiwilliger Ausgaben ist ja immer Bereiche mit denen wir wirklich gestalten können.
00:53:30: Zwiei Prozent, achtmanzeh Prozent sind gebundene Leistungen letztlich ... wodurch auch immer durch Gesetze, ... ... Verordnung und Leistungsabstufe die Bürgerinnen... ... in den unterschiedlichsten Bereichen gegen uns haben dürfen.
00:53:42: Also du kannst über ... ... thirty- acht Millionen, kannst du entscheiden?
00:53:44: Nicht mehr!
00:53:45: Thirty-Einhalb Millionen ist das was eine Freiwilligleistung ist.
00:53:47: Drei Hundert Achtzig Millionen?
00:53:49: Ah nee, falsch!
00:53:50: Dreihundert
00:53:50: Zweiund Achtzig Millionen sagen wir mal ins Summe mit allem drum und dran ... ... kannst du sagen irgendwo Acht Millionen, die rein frei sind so zu sagen ... ... ne sag ich mal ne PiPiA Julex Nordkalkulat Ich
00:54:04: bin auch
00:54:06: kein Lateiner.
00:54:09: Also nicht aus Astricks oder Oglix, ja so ungefähr.
00:54:16: Dazu gibt es natürlich Fördermittel die muss man oben raus rechnen.
00:54:19: also das ist jetzt sehr die eigene sozusagen in Anführstich-Verführungsmasse über die man im Groben selbst entscheiden kann.
00:54:28: vielleicht zu der Einfrage noch tatsächlich ist mir wichtig dass alle eine Antwort bekommen.
00:54:32: Immer noch offene, ehrliche Antwort die auch den Anspruch habe ich immer relativ zeitnah erfolgt dass die Antwort nicht jedem immer gefällt und das sich nicht jedem helfen kann.
00:54:42: Das liegt in der Natur der Sache.
00:54:45: Das ist so.
00:54:46: Punkt eins.
00:54:47: Punkt zwei gibt es aber Sachen um die man entscheiden können.
00:54:51: was mich im Moment sehr glücklich macht muss ich sagen dass der Kreistag einstimmig meinem Vorschlag verfolgt ist dass wir die Vereine entlasten Und zwar in der Form, dass sämtliche Schützenvereine auch andere Vereine, aber nehmen wir mal die Schützenfeinde, die zum Beispiel eine Straßensperrung beantragen für den Schützenfestumzug.
00:55:11: Die Abnahme von Schießständen beantragt das sind alles gebührenpflichtige Tatbestände.
00:55:16: es gibt ein Landesgebührenordnung.
00:55:19: Das Land schreibt den Kreisen vor dafür müsst ihr eine Gebühr erheben in dieser Größenordnung und ja einer aus dieser Gebühr liebe Kreise dürfte behalten Und habe ich gesagt, nee.
00:55:31: Ich persönlich will an Vereinen kein Geld mehr verdienen.
00:55:35: Kein Cent!
00:55:36: Und ab dem Kreis hat er es hervorgeschlagen Wir verzichten einfach auf die Gebühr.
00:55:40: Wie dürfen das formell nicht?
00:55:41: Deswegen regeln wir das jetzt im Interesse über ein sogenanntes Verrechnungskonto.
00:55:45: Schreiben mit der Genehmigung über die Straßensperrungen und so weiter den Verein.
00:55:49: Dafür wird diese Gebühr fertig.
00:55:51: Die verrechnen wir auf den Verrehnungskonton Mit einem kreiseigneten Förderprogramm.
00:55:55: Das heißt ab sofort Ab diesem Jahr brauchen die Schützenvereine eine Kreis keinerlei Gebühren für die Straßensperrung und so weiter mehr entrichten.
00:56:05: Das ist natürlich, wenn man so will jetzt keine bauliche Gestaltung oder wie auch immer aber das finde ich ein ganz wichtiges und ehrlich auf dem gemeintes Signal Wie wichtig uns das Ehrenamt ist?
00:56:17: Ansonsten Kannst du verhältnismäßig in der Wahrnehmung der Bevölkerung als Bürgermeister mehr gestalten, als das Landrat?
00:56:24: Das ist so.
00:56:24: Wir sind Träger unserer drei Kreis Berufskollegs.
00:56:27: Die liegen mir sehr am Herzen.
00:56:30: Wir investieren dort nachhaltig und ständig in eine extrem gute Ausstattung wo wir in vielen Bereichen auch Blended Learning Projekte oder die Being Social im Brackel beispielsweise, habe ich davor auch, wo wir wirklich auch beispielgebend landesweit sind mit Lernformen und mit Unterrichtsmethoden.
00:56:50: Erst jetzt haben wir wieder einen Bildungsbeschalt bekommen über zwei Komma acht Millionen Euro, wo wir den Bereich Logistik ausbauen wollen.
00:56:59: So ein moderner Ausbildungsgänge, Berufsschulausbildung im Bereich Logstik mit landesweiter Vorweiterrolle übernehmen wollen.
00:57:08: aber ansonsten ist es zuständig für Abfall beispielsweise.
00:57:13: Genau interessantes Thema vielleicht.
00:57:15: Wir haben auch das landesweit die geringsten Abfallmengen je Kopf im ganzen Land Nordrhein-Westfalen.
00:57:23: Aber wir geben uns damit nicht zufrieden, wir wollen der erste Kreis... Der erste Zero Wastekreis Deutschland weit werden!
00:57:31: Nicht um das am Klingelschild zu haben sondern weil wir sagen es ist wichtig dem Abfallmengen weiterzureduzieren.
00:57:37: Der beste Abfall ist der, der erst gar nicht entsteht.
00:57:40: Wir haben mehrere Repair Cafés im Kreishöchster.
00:57:45: Nachhaltigkeit im Bereich unserer Deponien zu realisieren.
00:57:49: So wird auf der nachgesorgten Abfalldeponie hier in Warburg, die werden wir mit Fotovoltaik bestücken und der Ertrag aus dieser Sonnenenergie wird also auch den Gebühren außer Abfall damit stabilisieren.
00:58:03: Also gibt eine ganze Menge an Aufgaben aber in der Wahrnehmung der Bevölkerung ist natürlich eher ich sage das manche nicht respektierlich Ob die Straße voraus durchgemacht ist, der Bürgersteig Neuse.
00:58:13: Das nimmt die Bevölkerung mehr wahr.
00:58:16: Wir sind als Kreis halt so die Ebene in Anführungsstrichen da drüber mit er übergeordneten Rettungsdienst-Bevölkerhochschuss ganz, ganz wichtiges Thema.
00:58:26: Da sind wir sehr gut aufgestellt und haben auch eine sehr hohe Verantwortung dass wir schnell in diesen Flächenkreisen mit unseren Einsatzmitteln an Ort und Stelle sind.
00:58:36: werden Hilfe benötigt wird also der kreise höchstens Träger Das Rettungsdienst im Kreis Höchster natürlich.
00:58:43: Also ich halte mal kurz fest, du hast es schön formuliert dass ihr sehr viele wichtige übergeordnete Aufgaben habt aber die Gestaltung liegt eher auf der kommunalen Ebene.
00:58:53: und meine Frage... damit will ich jetzt nicht kleiner machen sondern du hast ja genug zu tun.
00:58:57: da ist ja genug.
00:58:58: Ja das glaube ich schon.
00:58:59: Ja
00:59:01: du, ich sehe ja was du an Terminen durchballerst und wo du überall bist.
00:59:04: Und welche Repräsentationen und wo Du im Aufsichtsrat bist in Deiner Rolle als Landrat?
00:59:09: Und Sparkasse hier und Aufsichtverband dort das sind... Das wird glaube ich unterschätzt von den Menschen wie wir anstrengend.
00:59:18: Was mir die ganze Zeit schon auf dem Herzen liegt ist Wie schützt Du Dich?
00:59:21: Weil Ich glaube ihr schon So wie ich dich kenne bist du ja schon so menschenmensch.
00:59:24: Ich hab das Menschenfänger genannt, ich halte dich für ein Menschenmensch.
00:59:28: die sind menschenwichtig.
00:59:29: Du bist nicht so eine abgerockte zönische Knallfrosttüte der alles egal ist.
00:59:35: Nee,
00:59:35: machst du nicht.
00:59:37: Das will ich einfach nur noch mal formulieren.
00:59:40: Jetzt weiß ich wieder, was ich sagen wollte.
00:59:41: Du machst super Werbung für den Kreis Höchster!
00:59:44: Das ist mir auch aufgefallen.
00:59:45: du hast es ja gerade gesagt wir sind günstige Lebenshaltungskosten.
00:59:49: Leute kommt her.
00:59:50: Ich kann das wirklich nur teilen.
00:59:51: und dieser Podcast die nicht hier sozusagen ehrenamtlich oder aus Spaß an der Freude mache.
00:59:55: ich will ja kein Geld damit verdienen.
00:59:57: ich mach das aus Spaß bringt vielleicht auch ein paar leute dazu darüber nachzudenken wenn sie das hier in drei vier fünf Jahren hören mal in den Kreis Höchster reinzuschnuppern, denn mir fällt auch auf mit der Rückkehreragentur die ihr da habt.
01:00:10: Mit Bildungsangeboten, Webseiten für junge Leute – ich war letztens beim Unternehmer frühstückiert in Warburg mit dem Bürgermeistern und dem Tobi Schärf und den Leuten aus der Wirtschaft hier – und ich war ganz überrascht dass wir so ein Angebot haben auf der Website wo junge Leute sich informieren können was es überhaupt für Ausbildungsbetriebe gibt!
01:00:27: Und er sagte die Dame die das vorgestellt hat, gibts nirgendwo in Deutschland?
01:00:30: Die fragen in Berlin nach uns und wir fahren nach Berlin um denen das vorzustellen.
01:00:34: Okay, du nix.
01:00:36: Du machst ganz viel Werbung für den Kreis Höxter... ...für den ländlichen Raum hier mit einer großen Leidenschaft und einer großen Liebe.
01:00:44: Wie schützt du dich?
01:00:46: Da kann doch nicht sein!
01:00:47: Du kannst auch nicht die Kerze von beiden Seiten immer abbrennen.
01:00:49: Du musst doch irgendwie auch mal Pause machen.
01:00:52: wie geht das?
01:00:54: Meine Kraftquelle ist die Familie meiner Frau Christina und unsere beiden Jungs und auch der Ausgleich in der Natur und wenn Ferien sind Wenn Jungs also Schuh fährt in den Arm, fahren wir auch immer weg.
01:01:05: Ich muss dann auch wirklich weg!
01:01:07: Ansonsten gibt es Seiten wo das an Grenzen geht.
01:01:13: Wenn du mehrere Tage hintereinander, vierzehnt, sechstehn Stunden Arbeitstag hast die sitzt du ja nicht ab Du bist immer irgendwo gefordert.
01:01:22: Man muss nicht immer reden.
01:01:24: aber wenn man in einem Aufsichtsrat sitzt und das ernst nimmt oder ich nehme jedes Mandat sehr ernst Da muss man sich vorbereiten, da muss man in der Sitzung auch dabei sein.
01:01:34: Und nicht nur da sitzen und an Feierabend denken sage ich mal sondern wirklich bei der Thematik sein und im Thema sein.
01:01:43: Dann kommt das schon mal vor.
01:01:44: dass ist so dass man abends wirklich echt geschafft ist.
01:01:47: ansonsten muss ich sagen wenn einem die Arbeit Freude macht dann gibt einem das auch so viel Kraft und Energie.
01:01:53: Ich weiß ja wofür ich das tue Und ich versuche mich fit zu halten, indem ich jetzt einmal da ist und sage, ich stehe morgens um fünf auf.
01:02:02: Wenn alles gut läuft, laufe ich eine halbe Stunde
01:02:04: d.h.,
01:02:04: wenn der Schreibtisch das zulässt dann dusche ich dann fahre ich ins Büro und bin dann irgendwo viel vor sieben in Höchstern.
01:02:12: Wenn er schreibtisch zu voll ist die Zeit morgens ist halt besonders wichtig und wertvoll weil effektiv.
01:02:17: Da lauf' ich nicht stelle ich auf und sitze um halb sechs im Auto und bin noch ein Viertel nach sechs in Höichstern im Büro Und in der Zeit kriege ich viel nicht nur vom Tisch.
01:02:28: Was mir wichtig ist, dass die Kolleginnen und Kollegen nicht lange auf ihre Unterlagen Unterschriften ja auch immer warten müssen Sondern ihr auch top vorbereitet in den Tag.
01:02:36: Ich weiß was der tag bringt welche sitzungen welcher anforderung.
01:02:40: ich bin im thema und Weiß ehrlich das das gibt mir auch kraft.
01:02:45: Das kostet nicht nur Kraft das gibt mehr auch Kraft weil ich weiß wofür ich das tue.
01:02:50: aber in der tat ... muss man manchmal von außen den Fingerzeichen und sagen so, lieber... Jetzt mach doch mal auch mal eine kleine Aufzeit oder?
01:03:01: Wie auch immer.
01:03:02: Ja, verstanden.
01:03:03: Micha ich würde jetzt gerne mal ein paar Fragen abfeuern.
01:03:06: du weißt ja das ich als Expersonale auch gerne mal so freche Fragen stelle.
01:03:10: Einmal ein paar so schnelle Fragen.
01:03:12: Vielleicht doof aber ist egal.
01:03:14: ich mache es einfach mal mal schnell.
01:03:15: spontane Antwort.
01:03:16: Hau raus!
01:03:17: Wer bist Du in drei Worten?
01:03:20: Mensch Familienvater, Vereinsmensch.
01:03:25: Weißt du was dich zu einem besseren Menschen gemacht hat?
01:03:28: Wer oder was hat dich zu einen besseren Mensch gemacht?
01:03:31: Erziehung, Sozialisierung in Anführungsstrichen im Verein und ich glaube auch eine ganz gute Veranlagung.
01:03:42: Eine schwierige und auch fiese Frage ein bisschen fies.
01:03:45: Warum liebt deine Frau Dich?
01:03:48: Das musst Du sie fragen!
01:03:52: Sehr gut
01:03:54: Frag sie.
01:03:55: Ja,
01:03:56: ich frag Christina.
01:03:57: Ich hab das mal einen Manager gefragt, das war echt... Das waren ganz coole Situationen und ich führ ja immer so Interviews und beruflich.
01:04:05: Und dann frage ich ihn warum liebt ihre Frau sie?
01:04:07: Dann holt er sein Handy raus und sagt warte mal Schulz, ruft an ihr Schatz du weißt ja wo ich gerade bin bei dem Schulz der hat eine Frage an dich.
01:04:13: Zack!
01:04:14: Da gibt mir mehr das Handy rüber.
01:04:15: Sehr
01:04:15: gut reagiert.
01:04:16: Boah es war mir so peinlich, aber er hat das gut gemacht war total kongruent, was sie sagte.
01:04:24: Mich ja, was muss besser werden in dieser Welt und was tust du dafür?
01:04:27: Also ich versuche durch meine Arbeit und durch meine Art und Weise wie ich auch den Menschen begegnet dafür zu werden, dass wir uns mit gegenseitigem Achtung und Respekt begegnen.
01:04:37: Das muss besser sein.
01:04:39: Es ist eine Katastrophe in was wir an der Welt hier im Moment sind.
01:04:42: und für mich ist die Einbürgerungsfeier auch übrigens ein emotionaler Moment wenn die Menschen die oft auf ihre Einbürgerung in der deutschen Staatsbürgerschaft sozusagen wurde lange darauf hingearbeitet und gefiebert haben.
01:04:56: Und wenn ich dann soziale Einbürgungshochkunde übergebe, dann zieht man wie wichtig den Menschen das ist.
01:05:03: Dann habe ich dort manchmal fünfzig, sechszig Menschen tatsächlich auf zwanzig Nationen setzen auch aus Nationen, die in ihren Heimatländern gegeneinander Krieg führen aus Russland und der Ukraine beispielsweise.
01:05:19: Und ich nutze diese Anbürgungsfeier dann immer, das ist tatsächlich auch sehr wichtig.
01:05:24: Das versuche ich immer selber wahrzunehmen den Termin.
01:05:28: Da hören wir die Europahymne sozusagen oder die Freude und da ist ja auch dann und wir spielen bewusste Text mit ein alle Menschen werden Brüder so hat man in der Dramat gesprochen.
01:05:37: heute will mal sagen Brüderschwestern wie auch immer wurde ein semster Flügel weit.
01:05:42: und dann das nutze ich dann immer zu sage Das wünschen wir uns doch alle wirklich auf der Welt.
01:05:47: Dass wir uns gegenseitig mit Liebe, Respekt, Achtung beglichen, dass jeder seiner Religion leben darf.
01:05:55: Dass jeder seine Kultur leben darf und dass wir diesen unseglichen Krieg in der Welt irgendwann gemeinsam beenden.
01:06:03: Also dann ist es immer mupsmäuschen still.
01:06:05: ich glaube das trifft auf fruchtbaren Boden bei den Menschen Weil wir sitzen, da schauen wir.
01:06:11: Da sind zwanzig... ...zweiundzwanzig Wahnsinn glaube ich von der Desmandation.
01:06:15: Wenn nicht dich jetzt fragen würdest du sagen, wenn man zwanziges Nationen kommst du in Stolpe an jede Wette?
01:06:19: Aber so viel gibt es auf der Welt.
01:06:21: also das sieht ja nicht alle.
01:06:23: und wie gesagt, da gibt's Nationen die miteinander im Krieg sind Und die Menschen sitzen bei mir in der Kreis Aula und kriegen irgendein deutschen Staatsformulier.
01:06:32: Ich sag immer vergessen sie Reinhardt!
01:06:34: Nicht vergessen Sie ihre Wurzeln!
01:06:35: Nicht vergessen sie ihren Glauben!
01:06:36: Nicht Vergessen Sie Ihre Tradition!
01:06:38: Respektieren und wertschätzen sie unsere Tradition, unseren Glauben, unsere Traditions- und Wert.
01:06:46: Also ich versuche das dadurch meinen Beitrag zu leisten... Das war ja jeden Eingang schon mal das Thema, dass es jedem und jeder gegenüber unvoreingenommen Aufträte mit einer im bildlichen Sinne ausgestreckten hat.
01:07:02: Da kannst du aber wirklich stolz drauf sein.
01:07:04: und wenn ich mal selbst kritisch auf mich so gucke, das ist die Sache, die ich auch noch lernen kann.
01:07:07: Ich versuche das auch jedem unvoreingenommen gegenüber zu treten, aber mir gelingt das ehrlicherweise nicht immer.
01:07:13: Mir gelingt es schon oft, aber da habe ich durchaus noch Potenzial für mein Leben weil wir ja alle auch Bilder im Kopf haben und Vorurteile und geprägt sind und irgendwelche Muster mit denen wir durchs Leben laufen.
01:07:25: also was sie sagen will ist sich von mir sprechen.
01:07:30: sehr, sehr schön und ich halte das auch für richtig.
01:07:33: Gerade diese Situation die du beschreibst kann ich mir sehr gut vorstellen Menschen einzubürgern in dieses großartige Land und ich glaube dass teilt uns nicht nur das wir ... Wir weinen ja gleich auf der gleichen Grundschule, das haben wir ja falsch!
01:07:45: Beide auf einer bekennenden Grundschul, katholische Grundschulen.
01:07:49: Also wir waren beide auf einer katholischen Grundschulle.
01:07:52: Ich glaube wir haben beide ein klares Wertefundament.
01:07:56: Das finde ich wirklich schön und du hast wirklich schöne Dinge gesagt, wir können eigentlich fast schon zum Ende kommen.
01:08:03: Ich habe noch eine Frage um dann danach vielleicht ein Abbinder zu machen.
01:08:08: Gibt es noch irgendwas Micha was du sagen möchtest?
01:08:10: Gibt's noch irgendwas in die Runde hier bevor ich meine Abschlussfrage stelle?
01:08:13: und dann ihr Abbinde gibt's noch etwas worüber Du sprechen möchtes?
01:08:17: Wir haben Zeit!
01:08:17: Wir können auch ne Stunde weiter quatschen.
01:08:19: aber mir sind da jetzt die guten Fragen ausgegangen.
01:08:23: das alles... Alles fragen können, was ich von dir wissen wollte.
01:08:27: Ich weiß, was ein Landrat macht.
01:08:31: Ich habe eine Idee wo dein Herz tickt und auch wenn du für andere Partei stehst als für die ich stehe das ist ja nicht schlimm.
01:08:39: wir sind beide auf dem Boden dieses Grundgesetzes und ich hab einen hohen Respekt für deine Partei für die CDU.
01:08:44: Ich habt ihr öfter gewählt aber mein Herz schlägt dann eher noch mal bisschen woanders.
01:08:50: Ja, das kann man ja ruhig sagen.
01:08:51: Ist ja nicht schlimm!
01:08:52: Ich bin ja schon eher so ein Rot-Grüner und da habe ich auch genug Gegenwind im Moment hier... Das macht ja nichts.
01:08:57: Solange wir alle das Gute wollen und das Richtige wollen dann kann man ringen miteinander und kann sich streiten solange man sich mit Respekt und auf Augenhöhe begegnet.
01:09:05: Das ist alles was ich erwarte von den Menschen mit denen ich spreche.
01:09:08: Meine Frage war Micha, gibt es noch etwas worüber du sprechen möchtest?
01:09:12: Nein also ich weiß jetzt auch nicht, aber das was du über zuletzt angesprochen hast, ist vielleicht auch ganz schönes Thema.
01:09:17: tatsächlich der Mann zu jedem demokratischen Spektrum der Parteien bewegt, dann sollten wir gerade auf kommunaler Ebene vernünftig miteinander umgehen.
01:09:27: Denn die kommunalen Themen das sind in der Regel keine parteipolitischen Grundsatz-Themen.
01:09:33: Die Menschen erwarten von uns vor Ort und zwar vollkommen zu Recht dass wir nicht parteiideologisch unterwegs sind sondern dass wir Herausforderungen meistern und Chancen ergreifen völlig unabhängig ob schwarz grün Elb oder Rot.
01:09:51: Das spielt keine Rolle.
01:09:53: vernünftig miteinander umgehen, meine Prägung eine Grundüberzeugung über Stimmen nach wie vor am meisten mit dem auch Grundsatzprogramm der CDU übereint.
01:10:04: das heißt aber nicht dass ich mit jeder Maßnahmen und auch nicht mit jeder Personalie einverstanden bin und dennoch finde ich mich da vom Wertefundament am besten nach wie vor aufkoben.
01:10:17: Aber auf kuppernaler Ebene, wie gesagt spielt für mich das tatsächlich keine Rolle auf landesbundesebene anders.
01:10:25: ich erlebe dass selbst auch schon wo es eine größere Rolle spielt tatsächlich weil die strukturen so sind wie sie sind.
01:10:32: ich bin auch gewählt als Mitglied der landschaftsversammlung westfalen.
01:10:35: lippe hat da auch relativ häufig dann in Münster entsprechende Sitzung.
01:10:39: da merkt man schon da ist die struktur das nennt sich auch westfalend parlament So ähnlich wie im Landtag.
01:10:47: Und da spielen auch bei Entscheidungen auf der Ebene, Landschaftsverband hat ein zwanzig tausend Beschäftigte.
01:10:55: also kannst du dir vorstellen in der Größe und der Ausdehnung dass da auch tatsächlich die Parteipolitik schon eine größere Rolle spielt.
01:11:02: Da gibt es Koalitionen und das gehört eben auch noch zur kommunalen Ebene der Landschaft.
01:11:07: Verband wird ja zum Beispiel bezahlt über Kreise, die Städte über die Kreisumlage und wir finanzieren den Landschaftsverband als Kreise über die sogenannte Landschaftsunlage.
01:11:18: Ansonsten auf kommunaler Ebene also darunter auf Kreiseebene und Ebene der Städten finde ich ist Parteipolitik insbesondere ein Instrument zur in Anführungsstrichen Unterscheidung vielleicht auch Profilschärfung wie auch immer man das nennen will.
01:11:32: zu Wahlzeiten aber in dem Tagesgeschäft sollte es keiner mehr spielen
01:11:38: Und ich guck an, haben wir ganz am Ende nochmal über Politik gesprochen.
01:11:41: Was wir ja die ganze Stunde irgendwie ausgespart haben?
01:11:44: Das ist also Parteipolitik, meine ich natürlich.
01:11:46: Jetzt stelle ich dir die Frage, die ich in diesem Podcast jedem Gast stellen werde – du bist ja erst der Zweite mit dem hier spreche und wir sind da noch ganz am Anfang – jetzt kannst du nochmal ganz in Ruhe nachdenken, auch so holen….
01:11:58: Du hast dann das vorletzte Wort... Ich habe natürlich das letzte Wort hier!
01:12:06: die letzte Frage, bevor ich mich bedanke und den Abbinder mache.
01:12:10: Und du kannst das so ausführlich beantworten wie du möchtest.
01:12:14: Lieber Michael was ist dein Tipp für ein zufriedenes Leben?
01:12:20: Für ein zu friedenes Leben?
01:12:21: mein Tipp verbiegt dich nicht sei wie du bist umgibt dich da wo es möglich ist mit den Menschen die ihre Kraft geben und nicht kraft zieren und macht dass Was du machst mit voller Überzeugung und mit Leidenschaft, mit Liebe zu dem was du machst.
01:12:44: Und wenn du das nicht kannst veränder dich beruflich.
01:12:48: Großartig!
01:12:50: Lieber Michael... Das hat mir sehr viel Freude gemacht, dich hierzu haben.
01:12:55: Das war ein sehr anregendes Gespräch.
01:12:58: ich danke dir von Herzen für deine Offenheit, für deine Ehrlichkeit, für Deine Unverstelltheit und für deine Zeit die Du hier reingeben hast.
01:13:05: Dankeschön Ich wache gleich noch einen letzten Satz Danke mein lieber, es hat mir Spaß gemacht.
01:13:10: Danke danke danke.
01:13:11: ich danke auch ganz herzlich lieber tommy.
01:13:14: ein tolles format dein podcast.
01:13:16: ich wünsche dir für die kommenden und da sind ja geinteressante Persönlichkeiten.
01:13:21: Ich darf das nicht verraten.
01:13:22: wer das auch nicht verrate aber kann vielleicht ein bisschen neugierig machen die du noch in der Agenda hast sich wünschte da genauso viel freude dabei dir Und natürlich deinen Partnern im podcast wie ist mir gemacht hat.
01:13:35: vielen viele lieben dank dafür tolles format Und ich werde gespannt reinhören, in unseren eigenen Podcast aber auch in die noch kommenden.
01:13:44: Das ist ja der Vorteil eines Podcasts man muss es nicht in einer gewissen Zeit machen wie im Radio.
01:13:51: Man kann es hören wann's seitlich passt und das ist für mich besonders wichtig.
01:13:57: Super lieber Michael.
01:13:58: vielen herzlichen Dank!
01:14:00: Ihr Lieben, frohes Schaffen in die Runde!
01:14:01: Wenn es gefallen hat, gerne auf der jeweiligen Lieblingsplattform bepralen und bewerten.
01:14:05: Und in zwei Wochen wieder in die neue Folge reinhören macht's gut mit meinen besten Wünschen für den Dreiklang Gesundheit Glück und Liebe Servus.
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