#7 Marei Strack, Raketeningenieurin, Vorkämpferin und politische Aktivistin

Shownotes

Die Luft- und Raumfahrtingenieurin, leidenschaftliche Lego-Bauerin und Mutter von drei Kindern gibt uns einen Überblick ihres Werdegangs in einem von Männern geprägten technischen Umfeld. Würde eine Frauenquote in den MINT-Fächern helfen? Warum wollte sie als junge Segelfliegerin an die RWTH Aachen und wie kam sie dazu, als Vorstandsvorsitzende der Dachgesellschaft Deutsches Interim Management seit 2012 Interim Management in Deutschland maßgeblich mitzugestalten und im politischen Berlin auf die Agenda zu heben? Und was ist ihre „Frauensicht“ auf Führung und Menschlichkeit in unserer heutigen Zeit? Dr. Marei Strack, Interim Managerin und Vorstandsvorsitzende der DDIM. Eine Frau mit Spannkraft und vielen sehr guten Ideen für eine eigenverantwortliche Wirtschaftswelt.

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v1.1

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00:00:00: Moin zusammen und Servus in die Runde.

00:00:09: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Tommy's Talk!

00:00:13: Mein Name ist Thomas Schulz, und ich freue mich sehr, Mary Strack bei mir zu haben – Die Raketeningenieurin, Vorkämpferinnen und politische AktivistInnen Luft- und Raumfahrtingenieurin Und Mutter von drei Kindern.

00:00:26: Sie gibt uns einen Überblick ihres Werdegangs In einem von Männern geprägten technischen Umfeld.

00:00:31: Dr.

00:00:31: Mary Strac Intere Managerin und Vorstandsvorsitzende der DDM.

00:00:36: Herzlich willkommen, liebe Mary.

00:00:39: Vielen Dank lieber Tommy!

00:00:40: Ich freue mich sehr dazu.

00:00:41: sein mein erster Podcast.

00:00:42: ich bin sehr gespannt.

00:00:43: Ich möchte mit dir mal so ein Dreiklang anschauen heute in unserem Gespräch dein Studium und eine Karriere deine Familienzeit und seine Zeit als DDM-Vorsitzende.

00:00:54: Und meine allererste Frage die knüpft an unsere Verschiedenheit Die ist nämlich fulminant in einer Hinsicht Ich bin typisch Playmobil und ich glaube, du bist typisch Lego.

00:01:04: Und deswegen meine Frage... Warum hast Du Luft- und Raumfahrttechnik studiert?

00:01:11: Gute Frage!

00:01:11: Das war ein Umweg.

00:01:13: Das Erste war Astronaut, Mondlandung.

00:01:17: Das wollte ich machen aber in Deutschland Astronauten gab es damals nicht.

00:01:21: Das Zweite war dann Stewardess.

00:01:25: Da hat mein Vater gesagt was Fliegende Kellnerin?

00:01:29: und ich habe begeistert auf Modelle gebaut.

00:01:32: Revell, diese kleinen schönen Modelle so der Lenkester-Bomber oder das erste Flugzeug dass die Schallenmauer durchbrochen hat?

00:01:39: Cool!

00:01:40: Und Fliegen hat mich fasziniert.

00:01:42: ich habe so die gesamte Stadtbücherei von Trostorf verschlungen.

00:01:46: was die Autobiografien der Testpiloten heute weiß man gar nicht dass sie noch gibt ne?

00:01:50: Das war ein gefährlicher Beruf.

00:01:52: deswegen fliegen war mein Leben... Darf ich ganz kurz unterbrechen

00:01:56: machen?

00:01:56: darf ich ganz gut unterbreche.

00:01:58: Fliegen war dein Leben Und Frauen und Piloten, du weißt die Geschichte von Beate Use oder?

00:02:03: Nee.

00:02:05: Also ich bin nicht so sehr häufig in Beate-Useläden gewesen.

00:02:09: Ich war da nie so mit befasst.

00:02:11: Meine liebe ganz kurze Exkurs!

00:02:12: Beate Ouse war Testpilotin damals bei der Wehrmacht und im Zweiten Weltkrieg hat sie Flugzeuge überführt also Flugzeige die abgeschossen wurden, wurden repariert und sie hatte zurückgeflogen und waren eine hoch anerkannte Pilotin.

00:02:23: nur deswegen habe ich das gesagt.

00:02:24: Das andere was später in Flensburg war aber nicht mein Thema sondern dass sie eine anerkante Pilotin war.

00:02:29: Entschuldige bitte, da meine Unterbrechung.

00:02:31: Es gab

00:02:31: eine Menge berühmte Frauen in der Luftfahrt ... Ich dachte ich kenne sie alle!

00:02:34: Beate Usel gehörte bisher nicht dazu.

00:02:37: Echte Bildungslücke.

00:02:39: Vielleicht aber auch Männer und Frau natürlich schon.

00:02:41: Wer weiß?

00:02:42: Da kommen wir ja noch zu.

00:02:43: okay

00:02:46: Also mit Berufspilot Warnix.

00:02:48: weil die Lufthansa hat damals sich eine Sondergenehmigung besorgt.

00:02:53: das Bundesverfassungsgericht hatte ein paar Jahre vorher beschlossen dass Frauen grundsätzlich alle Berufe offenzustehen haben Und die Lufthansa hatte für fünf Jahre, habe ich in Erinnerung eine Ausnahmengenehmigung, deren Achtungen.

00:03:04: Frauen können schwanger werden.

00:03:06: Es könnte sein dass dieser teure Ausbildung sich nicht rentiert also blieb eigentlich nichts als die Entscheidung zu sagen okay dann ist fliegen mein Hobby aber ich studiere Flugzeugbau.

00:03:17: das war der Hintergrund

00:03:19: interessant.

00:03:20: Und dann, welches Jahr reden wir denn?

00:03:22: Wenn ich das fragen darf.

00:03:23: Welche Dekade reden wir?

00:03:26: Wir können das ja schon nennen.

00:03:27: Das ist ein relativ offenes Geheimnis.

00:03:30: Das war neunzehntsechsten-siebzig habe ich an der ABTH Aachen angefangen

00:03:34: und du warst wahrscheinlich alleine auf weiter Flur.

00:03:36: viele Jungs und Männer?

00:03:38: Nein!

00:03:38: Wir waren mindestens zehn unter tausend Zirka tausend Studenten.

00:03:44: Das Audimax in Aachen, wer das kennt damals zumindest war riesig und es war so voll dass die Studenten auf den Treppen saßen.

00:03:53: Und du warst eine von zehn Frauen?

00:03:55: Zirkaa ich habe sie nicht durchgezählt aber Größenordnung zehn und ja viel mehr waren's nicht.

00:03:59: und die Studierenden waren davon so fasziniert dass wenn man als Frau zu spät kam zu späht kommen wir normal Und man es wagte, unten reinzugehen in diesen gigantischen Hörsaal.

00:04:09: Ein FIF der ganze Hörsal und der Professor war beleidigt.

00:04:13: Damals gab es einen Professor von der Ostensacken Fachgebiet Zweiradtechnik.

00:04:18: Der sagte dann nicht nur er hat auch technisches Zeichnen gehabt.

00:04:21: Er sagte meine Herren sie würden auch pfeifen wenn man hier ein Damenfahrrad durchschiebt.

00:04:26: Das war nicht ganz falsch!

00:04:30: Ist das lustig?

00:04:33: Also, ich hab das ja vorhin so mit Lego und Playmobil gesagt.

00:04:35: Ich bin überhaupt kein technischer Typ!

00:04:37: Wir sind beide Piloten oder wir haben beidem eine Faszination fürs Fliegen um das nochmal sozusagen zu sagen.

00:04:42: aber... ...ich bin überhaupt nicht technisch orientiert.

00:04:45: Das interessiert mich überhaupt nicht.

00:04:46: Und ich würde wahrscheinlich ne mittlere Lebenskrise kriegen wenn ich einer RWTH hätte studieren müssen.

00:04:50: So Technik-Kram, das verstehe ich alles überhaupt nicht.

00:04:53: Wie ging mir das denn da?

00:04:54: Wie?

00:04:54: Sechsundsechzig Eine zehn Frauen von tausend und dann ist da die Junge... Marie die sich da durchkämpfen muss.

00:05:03: und was gab's doch für Erlebnisse?

00:05:06: Weil ich kann mir das so überhaupt nicht mehr vorstellen.

00:05:08: Heute ist ja mit einer anderen Nummer geworden, hoff' ich mal!

00:05:11: Aber wir reden ja hier fünfzig Jahre zurück – genau fünfzig Jahren zurück.

00:05:16: Was war so das Eindrücklichste, was du da erlebt hast und wie hast du es geschafft dich dadurch zu

00:05:19: setzen?".

00:05:21: Also Studium lief ja anders noch als heute, ne?

00:05:23: Das gab's.

00:05:24: Gruppenarbeiten waren nicht verbreitet oder gar nicht existent.

00:05:27: Gemeinsame Präsentationen was Studenten heute häufig machen und an privaten Hochschulen fast nur noch ist mal neuen Druck.

00:05:33: Gab es auch nichts sondern du hast den Stoff lernen müssen.

00:05:36: Und das is im Maschinenbau nicht einfach gewesen sicherlich heute auch nicht und das Vordiplom hat gesiebt.

00:05:43: Das war so ein Faktor fast fünfzig Prozent mittlere Studiendauer lag bei sechzehn Semestern.

00:05:50: Da hattest du auch zu tun, zu arbeiten.

00:05:52: Ganz ehrlich gesagt im Fachstudium nach dem Vordiplom wurde es dann ein bisschen kleiner.

00:05:57: da waren wir noch vierzig-fünfvierzig Studenten und Also ich musste gucken dass sich der durchkommt.

00:06:02: Ich habe von BAföG studiert.

00:06:03: da ist dann klar eine Grenze vorgegeben.

00:06:06: Das war bei mir nicht geprägt von vielen Partys.

00:06:10: erstens weil ich kein Party Girl bin nie werde.

00:06:14: Aber auch, weil Aachen noch sehr geprägt war durch so was wie studentische Verbindungen, schlagende Verbindung ähnliches.

00:06:22: und spätestens als ich nach dem Vordiplom verstanden habe dass wir gemeinsam gelernt haben in einer Gruppe für Mechanik eine der schwierigeren Größe und Prüfung über zwei Semester gehen und meine Mitstudentinnen alle erstaunlich gute Noten hatten und ich dann nachher verstanden hab warum sie denn am Abend unserer letzten Vorbereitung zusammenblieben und ich als Einzige gegangen bin Einer der Assistenten des Lehrstuhls war Mitglied einer der schlagenden Verbindungen.

00:06:50: Die Begründung, weshalb ich die Aufgaben vorher nicht erfahren habe, war Ich wäre ja eine Frau!

00:06:56: Man könnte mir nicht trauen.

00:06:59: Das heißt da war schon mal den ersten Stich ins Herz gekriegt?

00:07:02: Also ich hab das nicht verstanden.

00:07:03: ehrlich gesagt ich habe Jahrzehnte gebraucht um nachher zu verstehen dass dabei sein, gut sein, mitmachen über dieselben Witze lachen.

00:07:12: Nicht heißt das du dann, wenn es wichtige Entscheidungen gibt, später Position und Jobs gibts, dass du da gleich behandelt wirst?

00:07:21: Das hat auch bestimmt zwanzig Jahre ... nein, fünfzehn Jahre noch gedauert!

00:07:28: Aber was ich damit sagen will, Studium war hochinteressant.

00:07:32: Ich hab mit Leidenschaft einen Motor auseinander genommen war eine der besten Erfahrungen im Studium überhaupt.

00:07:37: Ich habe meinem Prof im Flugmechanik die Tafel gewischt, weil das gab Geld und die Vollesung musste ich sowieso besuchen.

00:07:44: Und vierzig Studenten hinter mir haben sich dort gelacht, weil ich musste ihnen ja deine Rücken zuwenden.

00:07:50: Du kennst diese großen grünen Tafeln, die man rauf- und runtergeschoben hat?

00:07:52: Ja

00:07:53: klar, kenne ich.

00:07:53: es

00:07:53: macht echt Freude.

00:07:55: Das Studium war ne ... Nein, es war ne schöne Zeit!

00:07:58: Ich hab die Zeit nicht so nutzen können zum Fliegen, wie ich wollte.

00:08:01: Weil ich ja fertig werden musste.

00:08:02: Also nix mit Akka-Flieg.

00:08:04: Die studentische Fluggruppe in Aachen hätte gehießen zweihundert Werkstattstunden im Wintersemester und dann studierst du zwanzig Semester.

00:08:14: Und dann sind wir auf einmal Anfang der achtziger Jahre... Ja, ein Teenager.

00:08:20: Ich bin neuntersebzig geboren um das auch mal jetzt zu sagen.

00:08:23: Anfang der achtziger Jahre bist du mit deinem Studium fertig und wie ging's denn dann weiter?

00:08:27: Du warst also noch promoviert wenn ich das richtig weiß, ne?

00:08:31: Ja am Ende des Studiums hatte ich ja besondere Herausforderungen.

00:08:33: Ich hatte jetzt fertig studiert und auch mit ganz passablen Noten Und hab dann realisiert erstens habe ich die falsche Hochschule gewählt.

00:08:40: Ich wollte lernen wie man Flugzeuge baut.

00:08:42: Das lernt sich aber an einer FH und nicht an eine RWTH.

00:08:45: Da lernste die Theorie Aerodynamik mit Fourier rein.

00:08:48: Du brauchst kein Flugzeug mit.

00:08:50: Und zum anderen war ich ja bei Airbus gewesen, acht Wochen Fachpraktikum machen und hab wirklich konstruiert in Finkenwerder und der Super-Guppi beim Rheinschweben zugeguckt in der Mittagspause.

00:09:00: Cool!

00:09:01: Aber Airbus war damals ein Subventionsflieger.

00:09:05: Nie wettbewerbsfähig mit Boeing hat man gedacht.

00:09:07: Die Franzosen hatten das Sagen und die Deutschen überhaupt

00:09:09: nicht.

00:09:10: Was machst du denn jetzt mit dem kompletten Studium?

00:09:12: Und weißt gar nicht wo du den Deutschland damit arbeiten

00:09:14: willst?!

00:09:17: Das war dunkel.

00:09:18: oder was hat dir sonst noch Spaß gemacht?

00:09:20: Und da gab's so etwas wie Betriebsorganisation.

00:09:23: Eigentlich das unbeliebteste Fach, weil ja nicht Technik.

00:09:27: Aber es hat mich irgendwie gecatcht und die hatten eine Stelle für einen freien Mitarbeiter sehr selten an der RWTH.

00:09:35: Das ist auch ein Forschungsinstitut an der RWTH mit mehr Freiheiten.

00:09:41: Da bin ich heute noch im Forschungsbeirat.

00:09:43: Eigentlich wollte ich nur für drei, vier Monate ein Logistikprojekt machen.

00:09:47: Und hab mich da nachher überreden lassen und das ist typisch, dass hat sich durchgezogen ... Ich wollt ja gar nicht promovieren!

00:09:53: Ich dachte auch, das kann ich gar nicht.

00:09:55: Erst als die Kollegen sagten, du bist schon hier, wir haben eine freie Stelle in zwei Monaten.

00:10:00: Warum willst du nicht promoverieren?

00:10:01: So, weiß ich nicht, brauche ich nicht... Hat sich ergeben und dann sogar sehr gut ergeben.

00:10:09: Schön schön Ja, das finde ich ein ganz interessant.

00:10:13: Umwegeschärfen die Ortskenntnis manchmal und ich glaube... Ich habe das schon an anderer Stelle öfter mal gesagt.

00:10:18: Ich glaube was erfolgreiche Menschen auszeichnet ist einen Zweiklang Chancen sehen und Chancene ergreifen Und das offensichtlich verbindet uns beide.

00:10:29: Okay frisch promoviert Frau Dr.

00:10:30: Mary Strack meine Herren Anfang der Achtziger wahrscheinlich auch wieder eine einzige Frau unter den ganzen alten Jungs da.

00:10:37: oder

00:10:39: Wenn ich jetzt sage, das war eine ähnliche Situation blamiere ich mich erfasst.

00:10:42: Nein es gibt keine Blamagen wir sind doch

00:10:45: in gewisser Weise schon denn normal ist ja dass du dann weißt bist du willst.

00:10:49: und die mehr Zeit meiner Kollegen wollte Ja Keine Ahnung werkleider bei Porsche werden wollte in Stuttgart arbeiten wollte zu BMW oder zu irgendeiner namhaften deutschen Maschinenbaufirma wie Trumpf oder sonst was.

00:11:01: Und das Abschlussgespräch im Institut mit dem Geschäftsführer war immer gleich, bevor er einem viel Glück gewünscht hatte.

00:11:07: Er hat immer gefragt wo sie sehen sich in fünf und wo in fünfzehn Jahren?

00:11:10: Ich wusste die Frage kommt.

00:11:12: Und ich habe gesagt, dass weiß ich nicht.

00:11:14: Spätestens an der Stelle war davon überzeugt, dass Frauen in diesem Job nichts verloren haben!

00:11:18: Und ich hab das sogar verstanden.

00:11:21: aber ich hatte keinen Plan.

00:11:23: Im Nachhinein war es ein Segen Und ich hatte über Fertigungssteuerung mit Leitständen promoviert und dann so ein Jahr recht viele Vorträge gehalten, Seminare gehalten.

00:11:34: Und dann gewissen Bekanntheitsgrad in diesem Bereich in Deutschland erreicht.

00:11:39: War angesprochen worden von einer kleinen Unternehmensbratung?

00:11:42: Es war überhaupt nicht mein Plan!

00:11:44: Aber das klang cool.

00:11:46: Das Angebot war gut... ...und Düsseldorf von Aachen auch aus noch so gerade erreichbar.

00:11:50: die Kunden natürlich wo auch immer ne Wolfsburg oder Stadtlohn oder sonst wo.

00:11:56: Also, hab ich das angenommen?

00:11:58: Und so bin ich in Unternehmensberatung gekommen aber nicht bei den Großen sondern bewusst bei einer Kleinen und das war genau das Richtige.

00:12:06: Kinder waren noch nicht an der Front, die waren auch noch nicht da ne?

00:12:10: Kinder waren garantiert nicht nur nicht da sondern absolut nicht auf dem Plan.

00:12:16: Um wie geschärfen die Ortskenntnis?

00:12:18: ne?

00:12:18: Ich war ganz klar an dieser Stelle ... Kinder nein!

00:12:22: Ich hab auch nicht zu denen gehört, die mit Begeisterung sich auf kleine Kinder stürzen oder in fremde Leute Kinderwägen reingucken.

00:12:29: Und meine Kollegen am Institut fanden es zum Brüllen komisch wenn man sich irgendwo traf zb bei unserem Kollegen in Belgien der viele süße Kinder hatte recht anstrengend.

00:12:39: wir haben sie Power Packs genannt und das Jüngste hat man dann mir auf den Schoß gesetzt Du ahnst es, was passiert?

00:12:46: Ist

00:12:46: runtergefallen.

00:12:47: Es kräht ... Nein!

00:12:49: Ganz so schlimm was nicht.

00:12:50: Es krät natürlich, fühlt es sich sichtlich unwohl was völlig normal ist für kleinste Kinder wenn sie bei völlig fremden Leuten sitzen.

00:12:57: aber natürlich ein weiterer Beweis dafür dass ich also noch nicht mal Kinder kann ja.

00:13:03: Nein, Kinder waren also.

00:13:05: der Moment war Karriere Unabhängigkeit Geld verdienen Vor allen Dingen auch damals schon interessante Dinge bearbeiten.

00:13:12: Das war etwas, was mich da schon eigentlich getrieben hat.

00:13:16: Dinge machen die ... Ja!

00:13:18: Ich spannend finde, die neu sind, wo man heute würde sagen, was bewegen.

00:13:22: Das wäre jetzt nicht das Würding der Anfang der Achtziger aber ungefähr.

00:13:27: Kleine Unternehmensberatung erste Schritte nach dem Studium vor Dr.

00:13:31: Mary Strack sich beweisen, Karriere machen und dann ging es weiter zu Babcock.

00:13:36: oder habe ich das falsch im Kopf?

00:13:37: Na, da fehlt noch ein kleiner Zwischenschritt.

00:13:39: Bei der Unternehmensberatung war irgendwann klar, dass der Inhaber und alleinige Chef keine Partner aufnehmen will.

00:13:47: Und ich habe gesagt das wird das Ende der unternehmends Beratung.

00:13:49: aber ich gehe vielleicht vorher... ...und habe ein Angebot angenommen nach Wuppertal zu gehen zur Quanta AG.

00:13:59: Denn es war jetzt langsam auch Zeit.

00:14:01: Führungs-Erfahrungen zusammen.

00:14:03: Das sollte werden.

00:14:04: Bereichsleitung Materialwirtschaft?

00:14:07: Und als ich an meinem ersten Arbeitstag da ankam, gab es eine kleine Veränderung.

00:14:12: Zur Materiawirtschaft gehörte die Arbeitsvorbereitung, die Lega und der Einkauf.

00:14:17: Nun hat er aber den Einkaufsleiter kurz vorher einen Herzinfarkt erlebten.

00:14:21: Daraufhin hat man dann im Vorstand gesagt ... Na ja!

00:14:24: Also der Einkoffsleiter mit dem Herzenfakt?

00:14:26: Der Arbeits-Vorbereitungsleiter um die Sechzig.

00:14:30: Das können wir doch denen nicht zumuten sie einer ... vergleichsweise jungen Anfang dreißigjährigen Frau zu unterstellen.

00:14:38: Die muss doch erst mal beweisen, dass sie das kann.

00:14:42: Ein spannender Einstich!

00:14:43: Okay...

00:14:45: Aber trotzdem sei ich mal hatsgereicht um dann nachher mit doppelter Bereisleitung und Prokura mich fünf Jahre später da wieder zu verabschieden.

00:14:54: und Ich habe Führen gelernt in sehr spannender Form.

00:14:59: zum Schluss gehörte mir auch noch die IT die wir erinnern uns damals noch EDV hieß.

00:15:04: Richtig!

00:15:05: Und das war ein total spannender Punkt, weil wir waren der erste Out-of-the-Fall der IBM also einer der ersten großen Fälle ich glaube nach einem Schuhhersteller, der sein Rechenzentrum an IBM abgibt und nur noch die Anwendungsprogrammierung behält.

00:15:20: Das war die Zeit der Bänder, die nachts angelegt wurden für den großen Betschlauf.

00:15:26: Daraufhin hat man den EDV-Leiter freigesetzt.

00:15:29: Man brauchte ihn nicht mehr und hat gesagt, diese rennitente Frau, die größte Kunde in der IT, die soll dann den Rest mal machen?

00:15:35: Und ich hab gesagt nö kann ich nicht.

00:15:38: Die BMW M-Achtunddreißig Strich schlach mich tot keine Ahnung Ich verstehe doch davon nichts.

00:15:44: das kann ich Nicht.

00:15:47: Das ist uns egal.

00:15:48: also hatte ich nachher zwei Chefs und habe etwas gravierendes gelernt.

00:15:52: wie führe ich Menschen von deren Arbeit ich nicht so viel verstehe, dass ich wie vorher Ihnen Ihren Job erklären kann.

00:16:01: Genau.

00:16:01: Das klingt jetzt banal?

00:16:02: Nee!

00:16:03: Das ist nämlich Führung.

00:16:04: aber für mich war das eine Riesenhürde und ehrlich gesagt habe ich da mein Handwerkszeug gelernt, mich zu konzentrieren auf Führungsarbeit und eigentlich ist das was man so als Servent Leadership bezeichnen könnte dort entstanden.

00:16:18: Was kann ich gestalten damit meine Leute Ihren Job optimal machen können.

00:16:25: Du trist da bei mir den Nagel auf dem Kopf, ich war als alter Personalchef ist Führung immer ein Thema bei mir gewesen und ich halte mich – das habe ich auch schon mal öfter gesagt – gar nicht für so eine gute Führungskraft.

00:16:34: oder ich war nicht so eine Gute-Führungskraft wie ich gedacht hatte, als ich noch führte.

00:16:38: Führungen ist das Herz!

00:16:39: Da bin ich wirklich bei dir.

00:16:42: Was ich bis jetzt gerade so ein bisschen spannend finde, Marais, es ist ein bisschen der Widerspruch, dass es ein paar Mal gekommen war bei dir.

00:16:48: Ich kenne dich ja schon als eine sehr starke Frau, eine sehr starke Persönlichkeit mit einem starken Willen und einer starken Durchsetzung und einer starkem Idee wo es hingeht.

00:16:57: Du hast so diese Renitente Frau, du hast dich gerade selber als Renitent beschrieben.

00:17:02: das war dein Wort.

00:17:03: ich habe es nur wiederholt grade Und zugleich auf der anderen Seite dieses Puls kam ein paar mal jetzt in den letzten paar Minuten.

00:17:09: Das kann nicht, dass will ich nicht, das traue ich mir nicht zu.

00:17:12: wieso ich So dieses...ich nenn das mal so'n bisschen Pauschale dieses Frauen-Ding, sich das nicht zuzutrauen und Maraido nix.

00:17:20: Und dann aus diesem Widerspruch diese Führung zu lernen.

00:17:23: Das fängt total spannend wie aus These, Antithese, Synthese was rauskommt.

00:17:27: Da scheint es ja ein ganz gutes Beispiel zu sein.

00:17:30: Ja aber ist es anstrengend?

00:17:32: Klar!

00:17:34: Heute hat sowas einen Namen den ich... Ungerne Zitiere, aber er ist ja in Social Media präsent.

00:17:38: Vor allen Dingen für junge Menschen das Imposter-Syndrom.

00:17:41: Ich glaube es sind Erfindungen der Social Media oder irgendwelcher Self-Development.

00:17:45: Was ist denn das?

00:17:46: Erkehr das noch mal!

00:17:47: Dass du immer meinst Du bist zu schlecht über's schlechter als andere.

00:17:51: Ja genau Es ist tatsächlich ein bisschen ein Frauenthema und ich habe noch etliche Jahre später erst verstanden dass dieses Thema sich selbst verkaufen zu können etwas war was ich eigentlich nie konnte, ist es übrigens etwas was ich bis heute ungerne tue oder am besten nicht kann.

00:18:11: Nein, kann ich nicht.

00:18:12: und das ist auch der interessante Unterschied zwischen einer Corporate-Karriere.

00:18:16: Das wird im nächsten Job eigentlich noch also in meinem letzten Corporate Job noch viel deutlicher.

00:18:21: aber diese IT Nummer war schon der Anfang Dinge machen zu müssen die die Situation erfordert.

00:18:26: das ist etwas womit du dich qualifizierst für die Karriere in einem Unternehmen dass du egal wie die Lage isst Das Unternehmen braucht jemanden, der etwas tut, was kein anderer will.

00:18:37: Dass aber lebenswichtig ist und dann machst du das noch viel

00:18:40: besser.".

00:18:41: Und das habe ich an mehreren Stellen hervorragend hingekriegt?

00:18:44: Aber ... Ich hab nie vorher meinen Hut dafür in den Ring geworfen!

00:18:48: Und im Nachhinein denke ich hat vielleicht auch was damit zu tun.

00:18:51: wenn Du selber sagst und das kennst Du aus unserer Branche.

00:18:54: Im Interimmanagement musst Du dem UDIContest bestehen.

00:18:58: Ich muss sagen, ich bin der größte und geilste überhaupt.

00:19:01: Es gibt Unterschiede.

00:19:03: Frag einen Mann und frag eine Frau.

00:19:05: Der Mann sagt, er versteht gar nicht das Problem?

00:19:07: Natürlich kann ich das!

00:19:09: Die Frau sagt dir ... Nicht nur die viele, ich sage dir sofort was meine ich könnte mir fehlen, was hab' ich eventuell nicht genug, was müsste ich noch lernen?

00:19:20: Was könnte mich da beeinträchtigen?

00:19:23: Und das mein Set abzulegen ist schwierig, beziehungsweise über mir kaum möglich.

00:19:26: Also mit dem Selbstverkaufen ist schwierig und der Vorteil in so einer Karriere-Situation in meinem Unternehmen ist, dass machen dann andere.

00:19:35: Dann kannst du dir einreden, dass du das gar nicht machen wolltest.

00:19:37: Eine Niederlage ist ja da nicht so schlimm aber klipp und klar ich habe eigentlich immer drauf geachtet und es hat auch eigentlich immer geklappt.

00:19:47: Ich war immer besser als gefordert und besser als ich es mir je zugetraut hätte.

00:19:52: Und die Sache mit dem Institut da am Anfang.

00:19:54: Fünfzehn Jahre, wo stehen Sie?

00:19:57: Also finde ich jetzt gesagt hätte Werkleiter in den mittleren deutschen Maschinenbau-Unternehmen Das hätte ich mir gar nicht zugetraut.

00:20:03: Ich bin viel weitergekommen als meine Fantasie damals es je zugelassen hätte.

00:20:09: Mit anderen Worten ein Ziel kann auch einengen.

00:20:13: Ja, das stimmt!

00:20:14: Ja klar wenn du das...ja ja ja dann bin ich bei dir Deutsche Babcock Deine letzter körperer Job bevor Du in die Selbstständigkeit gegangen bist.

00:20:20: das habe ich richtig im Kopf.

00:20:21: ne

00:20:21: Yes, genau so was.

00:20:24: Wann kam denn die Kinder?

00:20:29: Das ist jetzt ein interessanter Punkt aber ich sage mal er ist ein offenes Geheimnis in dieser Familie.

00:20:35: von daher kann ich da auch offen drüber reden.

00:20:38: Kinder waren ja nicht geplant.

00:20:42: Ich habe bei der deutschen Bugcock irgendeiner Phase den Job bekommen unternehmen zu verkaufen weil wir kurz vor der Inselwenz standen und innerhalb relativ kurzer Zeit einen sechshundert Millionen Demakredit an die Deutsche Bank zurückzahlen mussten.

00:20:56: Da viel der Entschluss alles zu verkaufen, was nicht Core-Competence ist und da es keine M&A Abteilung gab, hieß es... Wer macht das in der Runde?

00:21:06: Sie!

00:21:06: Und ich habe gesagt wie ich die Ingenieuse, die keine Bilanz lesen kann, das macht nichts.

00:21:12: Das machte tatsächlich nichts, denn es gab also immer ein Investmentbank unten einen von Deutschlands Führersinn Wirtschaftsjuristen dabei, es gab die eigenen Leute aus dem Rechts- und Finanzwesen.

00:21:24: Ich habe also Unternehmensverkaufsverhandlungen geführt mit eigentlich allen Investmentbanken, die's damals noch gab?

00:21:29: Weil jetzt verstehe ich auch warum du so ein breites Kreuz hast, Mariah, weil wie noch mal ... Ich hab das ja vorhin schon gesagt, ich hab dich erlebt als eine sehr scharke Frau.

00:21:35: Jetzt versteh ich wo dat air kommt!

00:21:36: Das wusste ich gar nicht...

00:21:38: Das war ganz dünnes Eis, Tommy, das war ganz dunnes Eis denn ich konnte und es ist kein Scherz, ich bin einmal nach Chicago geflogen Und mit Milton Bradley über den Verkauf des Fländerkonzerns, also es waren Teilkonzernen der Deutschen Babcock zu reden.

00:21:50: Hat er den geilsten Platz für einen Flieger?

00:21:53: Den man sich vorstellen kann erste Reihe sieben vier Sieben.

00:21:56: jetzt nicht oben First Class sondern unten wirklich die erste Reiha wo dann auch die Fenster nach vorne sind und ich habe den ganzen Flugüber versucht diese englische Bilanz zu verstehen um die zweite Seite gesucht.

00:22:06: Jetzt oute ich mich wirklich.

00:22:07: das ist kaum vorstellbar.

00:22:10: Ich war Senior-Weißpräsident der Deutschen Wabcock und hatte nicht verstanden, dass eine englische Bilanz nur eine Seite hat.

00:22:17: Jetzt war ich ja nicht als Bilanzanalyptiker eingestellt und wir leben in einer anderen Zeit.

00:22:21: Das waren Mitte der Neunziger.

00:22:23: Und im Maschinenvorstuhlen gab es damals keine Wirtschaftsgeschichten.

00:22:27: Das war hochspannend extrem Adrenalin getrieben und da ich keine Ahnung hatte von den Fachdingen, müsste sich das erstens immer verbergen.

00:22:37: Aber ich hab auch ziemlich intensiv unsere Forderungen nach oben geschraubt und mit dem CEO die Vereinbarung, er ist nicht erreichbar.

00:22:47: Prinzipiell für keinen potenziellen Käufer erreichba, weil der wär viel schneller eingeknickt als ich.

00:22:54: Auch was ich raus will, es war eine tolle Zeit.

00:22:58: Es war ne sehr anstrengende Zeit.

00:23:00: Manche Verkaufsverhandlungen gingen bis drei Uhr morgens.

00:23:03: Ja, ich war eigentlich völlig überlastet.

00:23:05: Aber du kannst von Adrenalin eine Weile leben und irgendwann ist ein großer Deal geplatzt an einem Gremiumvorbehalt des Aufsichtsrats des Käufers?

00:23:14: Und es ging mir richtig, richtig schlecht!

00:23:17: Richtig schlecht.

00:23:19: um das kurz zu machen.

00:23:20: was ich nicht verstanden hatte ist dass sich bereits in der zwölften Woche schwaggert.

00:23:24: Also die Hormone sind reingekickt.

00:23:26: also Es waren halt die Beschwerden die man so haben kann wenn man Und so ist das entstanden.

00:23:35: Das war nicht der Plan und hat vieles über einen Haufen geworfen, und auch noch sehr spannende Entscheidungen nach sich gezogen.

00:23:44: aber so ist es entstanden!

00:23:46: Wie

00:23:46: ich immer sage, nicht geplant, aber höchst willkommen!

00:23:49: Das ist eine schönes Wörting und das ist dann Max den ich auch kennengelernt habe oder?

00:23:53: Max hast du nicht kennengelernt, denn beim Kongress hast du... Du siehst ja Max und Moritz.

00:24:00: Hast du Moritz kennengelassen?

00:24:03: Ah okay!

00:24:03: Das ist der zweitgeborene.

00:24:05: Genau

00:24:06: Und dann kam noch deine Tochter später als Dritte.

00:24:08: Okay ich verstehe das.

00:24:10: Dann war Marie Schwanger und danach hast du die Kinder bekommen.

00:24:16: Du hast dann wahrscheinlich nicht weitergearbeitet sondern hast erst mal eine Zeit lang dich auf das Muttersein konzentriert

00:24:20: oder...?

00:24:21: Nein das war auch nicht der Platon.

00:24:23: Als ich meinem CEO gestanden habe oder gestehen musste am nächsten Tag, sagt er erst mal völlig entsetzt.

00:24:29: Oh Gott was machen wir denn jetzt?

00:24:31: Dann hatte mir sehr ... Ich glaube sehr ernst gemeint auch gratuliert.

00:24:35: Denn er war Vater von vier Kindern.

00:24:37: Das ist aber toll!

00:24:38: Ist auch ungewöhnlich.

00:24:38: In den neunzig Jahren eine Führungsfrau fällt aus, weil das schwanger ist.

00:24:41: Normalerweise kriegst du die gelbe Karte an wenn du Pech hast.

00:24:43: Nein, nein, nein.

00:24:46: Er mich ja kannte.

00:24:47: Und ich auch der Meinung war, also bitte.

00:24:49: Ich war damals in der Phase ... Das ist ja der Goldfisch-Teich so einer Holding eines Großkonzerns, wo du dir deinen nächsten Job aussuchst und es waren vier im Gespräch.

00:24:57: Viermal die erste Ebene, zweimal Vorstand in Börsen notierten AG's, zweimal Geschäftsführung.

00:25:02: Wow!

00:25:02: Und ich hatte die freie Wahl eines zwischen einem dieser Unternehmen und hätte mir für meinen Wiedereinstieg nach spätestens sechs Monaten dann in eine dieser Töchter aussuchen können, wo ich ihn wollte.

00:25:14: So zumindest hat sich das zwischen uns beiden dargestellt.

00:25:17: Das ist dann leider anders gekommen, weil eine Woche vor Beginn meines Mutterschutzes hat der Aufsichtsrat sich entschlossen ihn sehr kurzfristig von seinen Pflichten zu entbinden.

00:25:27: Schade!

00:25:28: Und das war ... Sag mal weißt du Tommy?

00:25:30: Das war in vielerlei Beziehungen blöd.

00:25:33: Erstens war ich der Meinung wir haben die Kurve gekriegt Wir hätten diesen Konzern saniert Der kleiner Spoiler wenige Jahre später Dann leider doch den Bach untergegangen ist und Ich meine, das hätte man verhindern können.

00:25:45: Aber vor allen Dingen hat es für mich bedeutet ... dass mein Netzwerk jetzt kaputt ist.

00:25:52: Also was ich mir da aufgebaut hatte, die Zweihundert Führungskräfte des Konzerns sind entlassen worden vom Nachfolger der da wirklich offensichtlich einen ganz klaren Cut machen wollte und für mich war das, hat mich gezwungen, mich damit auseinanderzusetzen, was ich in Zukunft machen will also eigentlich Ein wichtiger Punkt und im Nachhinein bin ich Gott froh über eine Entscheidung, die ich sehr schnell getroffen habe.

00:26:18: Damals ich war ja komplett geschockt als ich verstanden habe Ich bin schwanger.

00:26:21: das war ungefähr dass was nie hätte passieren sollen.

00:26:25: Und dann hab ich aber sehr schnell realisiert Dass ich ein kind mit neun und dreißig kriegen könnte.

00:26:30: und wie viele frauen wir denken jetzt noch mal zurück das war Heute hat sich das ein bisschen verschoben.

00:26:37: Damals haben Frauen tatsächlich deutlich früher Kinder bekommen als heute, und wie viele Frauen würden sich wünschen und alles dafür geben in dem Alter einen Kind zu bekommen?

00:26:47: So was ich gedacht habe ...

00:26:49: Sorry dass ich gedacht hab?

00:26:51: Dass ich gedacht hatte, ich sollte die Entscheidung gründlich überdenken gegen ein Kind weil eigentlich ist es ein Geschenk auch wenn es nie zur Lebensplanung dazugehört hat.

00:27:00: Und du ahnst nicht wie viel häufig manchmal sage ich fast täglich Ich gedacht habe, Gott sei Dank hab ich damals die richtige Entscheidung getroffen.

00:27:08: Denn wenn ich mich anders entschieden hätte, wäre meine Karriere möglicherweise ein halbes Jahr später sowieso zu Ende gewesen mit der Entlassung des CEO's.

00:27:16: Wenn ich gesagt hätte, Karrieren über alles ... Das kann man zumindest nicht ausschließen?

00:27:22: Mit hoher Wahrscheinlichkeit hätte sie sich massiv verändert und vielleicht hätt ich an diesen Erfolg nie wieder anknüpfen können denn als Frau in dieser Region natürlich die einzige im ganzen Konzern in diesem Level.

00:27:32: Das hätte sich vielleicht gar nicht weiter fortgesetzt.

00:27:34: Also ich bin heute noch froh über diese Entscheidung.

00:27:38: und fantastische Kinder, die ich da ja zumindest zwei davon kennengelernt habe.

00:27:43: Meine drei größten Erfolge haben Vornahmen, Tommy!

00:27:50: Schöner Satz.

00:27:51: Und deine Kinder werden mit Stolz das hier hören und ihre Mutter feiern, dass sie das so formuliert?

00:27:57: Was mir gar nicht klar war ist, dass du ja also neunziger Jahre heute es kein Problem mit fünfundvierzig oder mit fünfzig noch Kinder zu kriegen.

00:28:03: damals eine ganz andere Zeit.

00:28:04: Das erste Kind in Neununddreißig die anderen beiden kamen später und dann warst du in den vierzigern.

00:28:09: was wusste ich gar nicht und das finde auch sehr beeindruckend und auch erwähnenswert.

00:28:14: nochmal.

00:28:15: Marei super spannend Kinder, wir müssen brauchen jetzt gar nicht so viel über die Erziehungszeit und die Elternzeit dann zu sprechen.

00:28:23: Das war jetzt sozusagen.

00:28:25: dieses sozusagen ist echt ein fürchterliches Füllwort.

00:28:27: Ich streiche das bitte um wie geschärfen die Ortskenntnis?

00:28:31: Das ist das was ich schon mal sagte.

00:28:33: Erziehung Zeit drei Kinder Und dann hast du als Intermanagerin gearbeitet.

00:28:40: auch was du da gemacht hast will ich auch gar nicht Soviel wissen.

00:28:43: ehrlicherweise Was mich interessiert jetzt und wo ich gerne mit ihr noch mal ein bisschen länger drüber sprechen würde, ist zum einen nochmal diese Frauengeschichte.

00:28:53: Wie steh' ich so zu einer Frauenquote?

00:28:55: Grundsätzlich das Thema mal vorhin vergessen.

00:28:57: Das will ich von dir wissen.

00:28:58: was hältst du von der Frauenquote?

00:28:59: Und dann möchte ich mit dir über die DDEM sprechen Die Dachgesellschaft Deutsches Interimmanagementfoto.

00:29:03: seit Ende Zwei Tausend Zwölf ... die Vorstandsvorsitzende bist.

00:29:07: und dann möchte ich von dir gerne noch mal wissen, ob du dich an unsere erste Begegnung erinnerst.

00:29:11: Das waren jetzt drei Fragen... Und du kannst ja aussuchen wie du anfängst!

00:29:17: Marei denkt nach das ist gut.

00:29:20: Wie soll ich damit anfangen?

00:29:21: Also du willst nichts über Interimmanagement von mir selber wissen.

00:29:24: habe ich verstanden?

00:29:25: Genau Du warst eine super Interim Managerin aber das können wir überspringen.

00:29:29: Nein nein, das können auch problemlos überspringten.

00:29:31: Dann sagen wir mal,... ...du willst wissen wie ich... an den Vorstandsvorsitz der DDM gekommen.

00:29:37: Das

00:29:40: war wieder mal keine freiwillige Entscheidung von mir, vielleicht können wir das tatsächlich abkürzen?

00:29:47: Ich bin in die DDM eingetreten eine denkwürdige Mitgliederversammlung, in der ich so das Bauchgefühl hatte und auf Bauch gefühle höre ich gerne.

00:29:56: also Bauch-Gefühl Intuition ist ja immer ne Mischung aus Erfahrung und Beobachtungsgabe oder sowas ähnlichen.

00:30:03: Das ist eine gewisse Dissonanz gab zwischen dem, was der Vorstand des Vereins tat und dem, das manche Mitglieder wollten.

00:30:12: Das hat sich mir bei der allerersten Mitgliederversammlung eigentlich schon mitgeteilt.

00:30:15: Und es ist in den Folgejahren dann durchaus an einer anderen Stelle gewachsen.

00:30:19: Und im Jahr zwölf waren wir in einer Phase wo es sich tatsächlich an einigen Stellen Widerstand regte über eine Änderung.

00:30:27: die DDM, der Dachgesellschaft Deutsches Interim Management war in ein Verband von Providern und Managern verändert worden.

00:30:38: Das waren gravierender Schritt, der auch dazu geführt hat, dass er anders geführt wurde.

00:30:43: Und dass die politik ... also interne Politik die Ausrichtung des Verbands sich geändert hatte.

00:30:49: Da war eine gewisse Unzufriedenheit.

00:30:52: Es gab dann eine Phase wo eine Gruppe gesagt hatte wir wollen das ändern?

00:30:57: Wir wollen einen neuen Vorstand Wir wollen einen Vorstand, der uns besser repräsentiert.

00:31:04: Und die suchten praktisch gegen Kandidaten und haben mich angesprochen... ...und damals habe ich gesagt also Leute, mich kennt keiner!

00:31:09: Ich kann das nicht, ich kann das überhaupt nicht, ne?

00:31:12: Ich hab vom Verband keine Ahnung.

00:31:13: Marketing, Marketing und Presse und sowas.

00:31:16: Internet kann ich nicht.

00:31:17: Aber ist mal so wenn das euch hilft.. ..ich finde es valide hier mal eine Veränderung durchzuführen und die Interessen der Manager mehr in den Vordergrund zu stellen.

00:31:27: Ja von mir aus lasse ich mich aufstellen.

00:31:30: passierte das, womit ich überhaupt nicht gerechnet habe.

00:31:35: Ich bin nach Berlin geflogen mit nur einem Influg-Dicket weil ich dachte, ich lande eine krachende Niederlage und fliege dann etwas frustriert abends wieder zurück und plötzlich war ich unter den Kandidaten die da gewählt worden waren Und das war noch die Zeit in der man untereinander besprach wer den Vorsitz machen würde.

00:31:53: Das ist heute anders, das haben wir satzungstechnisch mittlerweile anders geregelt weil es glaube ich auch sinnvoll ist.

00:31:59: Ja und bei der ersten Vorstandssitzung, die sehr lange gedauert hat.

00:32:02: Hat sich dann eine herausgestellt dass es keinen anderen gibt jetzt mehr als fähig ist.

00:32:08: Und das ist auch interessant gewesen denn ich glaube es gab mehrere seiten die dachten dass wenn Ich das mache ich das kleinste übel bin weil man mich am besten schlagen könnte.

00:32:18: Das ist ja auch interessant.

00:32:19: da wird man wieder unterschätzt da wird frau mal wieder unterscherzt Die kriegen wir schon irgendwie gesteuert.

00:32:25: okay

00:32:26: Das Wort Marionette hat irgendwann die Runde gemacht, aber ich glaube da haben sich einige Leute gründlich verkalkuliert.

00:32:32: Aber ich hatte auch gewaltigen Respekt um das klar zu sagen.

00:32:35: Ich habe es gemacht weil es keine andere Einigungsmöglichkeit gegeben hat und ich hatte Gehörigmann-Schätten, weil überhaupt keine Ahnung von der ganzen Thematik.

00:32:46: Und das war jetzt.

00:32:47: welches Jahr war das?

00:32:49: Das war im Oktober zwanzig zwölf.

00:32:52: Und seitdem bist du die Chefin im Ring, du bist die Vorstandsvorsitzende der Dachgesellschaft Deutsches Interimmanagement.

00:32:56: Ich habe das vorhin ein bisschen gehudelt für die Leute, die da keine Ahnung von haben was das ist.

00:33:01: Das sind Verband selbstständiger Interim-Manager in Deutschland mit Interessenvertretungen und einen sehr schlagkräftigen Verband.

00:33:07: Der politische Aktiv ist in Berlin.

00:33:09: Da werden wir gleich noch weiter mit Mariah drüber sprechen.

00:33:13: Ende Zwei Tausend Zwölf Seit vierzehn Jahren maßgeblich dabei das Intere-Management in Deutschland mitzugestalten.

00:33:21: Das kann man glaube ich gar nicht hoch genug hängen oder das kann man, glaube ich, gar nicht deutlich genug machen was das für eine wichtige Rolle ist und was der Verband für eine wichtiger Aufgabe übernimmt im Intere Management weil wir haben viele verschiedene Sachen hier erlebt.

00:33:34: Ich bin seit zweizig fünfzehn dabei Mit dem Job mit dem ich mein Geld verdiene.

00:33:39: Und jetzt in diesem Zusammenhang nochmal die Frage an dich kannst du sich an unsere erste Begegnung erinnern?

00:33:45: Die werde ich bestimmt nicht vergessen, weil sie gehört zu den peinlichsten meines Lebens.

00:33:52: So weit ich mich da jetzt erinnere.

00:33:54: Ich denke es war die erste in einer Anwaltskanzlei im Düsseldorf am Marktplatz.

00:33:59: In Neues am Markt Platz?

00:34:01: Ja, ich habe den Marktplatz vor Augen natürlich.

00:34:05: Ich habe das Auto geparkt auf dem Wendersplatz vermutlich und bin losgerannt als ein Wolkenbruch, wie ich ihn kaum jemals erlebt habe über uns herein brach.

00:34:13: Und ich hatte sowas ähnliches wie eine helle Chinohose an.

00:34:17: Ich bin in meinem Leben noch nicht so nass geworden.

00:34:19: die Hose klebte an den Beinen!

00:34:22: Ich hab ausgesehen wir einen begossener Pudel habe das gesamte Büro unter Wasser gesetzt und konnte mich ja auch nicht umziehen.

00:34:28: es war entsetzlich peinlich ehrlich gesagt aber gut so war das.

00:34:32: Oh weißt du doch worüber wir gesprochen haben?

00:34:35: Ich meine mich zu erinnern, dass wir darüber gesprochen haben.

00:34:38: Dass du überlegt hast nicht selber Interim Manager zu sein sondern eher Provider zu werden.

00:34:47: Genau und genau so war das liebe Marie.

00:34:49: Das war bei Gregor in seiner Anwaltskanzlei neues über der Kommerzbank.

00:34:54: ich hatte zu der Zeit als Anwalt gearbeitet und als Interim Manager Und ich hatte eine neue Idee, Dinge zu verändern um wir geschärfen die Ortskenntnis.

00:35:02: Da sind wir wieder.

00:35:02: das bei dem was uns verbindet und wir sind bei dem Was uns verbindet dass du extrem gut darin bist liebe Marei.

00:35:09: Chancen zu sehen und Menschen zu finden die für eine gemeinsame Sache etwas tun.

00:35:15: also Du bist ja auch ein Fuchs ne?

00:35:16: Du machst es ja nicht irgendwie aus langer Weile.

00:35:18: Du willst aber das was dabei rauskommt und du siehst Dinge ... die andere vielleicht nicht sehen und steuern das dann dahin.

00:35:25: Das ist mir mehrfach schon aufgefallen... ...und dass es mit Sicherheit auch ein Teil deines Lebens sehr voll ist, dass du so bist!

00:35:31: Denn der Intergrund war, dass ich als Interim Manager tätig war,... ...ich hatte dann gegründet, die Firma, die ich jetzt führe, als... ...als Provider in der Lebensmittelindustrie nur in der... ...Lebensmittelindustrie und du hast sofort bis sofort wach geworden.

00:35:45: Es heißt Herr Schulz?

00:35:47: Dann werden sie... Die Fachgruppe FOOT bei uns in der DDM revitalisieren, die dich gerade brach.

00:35:53: Das machen sie und so können Sie bei uns mitmachen!

00:35:56: Und so sind wir zusammengekommen, so haben wir geplaudert... ...und so war das eine absolute Windlinnsituation für uns beide.

00:36:02: Soweit ich mich erinnere habe ich im Laufe der letzten Jahre einige oder viele Mitglieder für die DDM geworben weil ich das für einen sehr guten Verband halte und die DDm hat mir natürlich am Anfang auch ein Netzwerk geboten und eine Heimat gegeben um auch besser zu verstehen, wie das Ganze überhaupt funktioniert.

00:36:18: Und das war zwanzig vierzehn oder zwanzich fünfzehn, als wir uns da getroffen haben und seitdem mag ich dich, seitdem habe ich dich irgendwie lieb und seit dem fühle ich mich dir total verbunden!

00:36:29: Ach Tommy, wie schön!

00:36:32: Also die Chancen-Serien Mareistrak was hältst du von der Frauenquote?

00:36:37: Zwei Herzen in meiner Brust

00:36:38: okay Ich

00:36:40: hab' mich mit dem Thema früher sehr intensiv auseinander gesetzt.

00:36:43: Das hatte auch einen klaren Grund, denn ich bin mehr oder weniger aus Zufall hineingerutscht in die erste Datenbank für qualifizierte Frauen für Aufsichtsräte.

00:36:54: In EU-Projekt, das damals der Verband der deutschen Unternehmerin gewonnen hatte als Förderprojekt diese Datenbank aufzubauen und ich war im ersten Seminar dafür veranstaltet wurde um zu zeigen es gibt qualifizzierte Frauen die so ein Job machen können.

00:37:13: dass ich in dieses Seminar aufgenommen wurde, das konntest du nicht kaufen.

00:37:16: Da musstest du dich für bewerben und dann gab es ein großes Auswahl-Gremium unter anderem mit Brigitte Zypres und Leuten der deutschen Börse.

00:37:24: Und ja, das war schon spannend hochklassiges Seminar von Pricewaterhouse wo wir sehr viel gelernt haben.

00:37:31: Auf der anderen Seite habe ich immer gesagt wie will denn eine Quotenfrau sein?

00:37:36: Ich glaube fest daran, dass er sehr viel Sinn macht Und muss nicht nur auf sie zrägen, sondern vor allen Dingen Vorständen eine Kote zu haben.

00:37:45: Es gibt schon ein paar Jahre alte Untersuchungen von McKinsey Women Matter die nachgewiesen hat das Unternehmen die eine gewisse Anzahl Frauen in ihren Führungsgremien haben Nachhaltiger wirtschaftlich und finanzieller erfolgreich sind insbesondere nach Krisen.

00:38:03: allerdings Achtung die eine Frau die eine Kotenfrau oder die eine Vorzeigefrau Tut's nicht, sondern man braucht einen Anteil von ca.

00:38:11: dreißig Prozent.

00:38:12: Also du bist so eine Frauenquote?

00:38:14: Ja, ich bin selber natürlich ... Wöcht' ich keine Kotenfrau sein und ich sehe auch Grenzen!

00:38:20: Also ne Quote... Erstens war ein kapitaler Fehler in meinen Augen das mit den Aufsichtsräten einzuführen.

00:38:25: Bin ich bei dir.

00:38:26: Weshalb?

00:38:26: Weil es natürlich einfacher war, dass bei Aufsichtsträten durchzusetzen dachte die Politik als bei Vorständen.

00:38:32: Aber ich erinnere mich an dieses Seminar dann nochmal wo wir einen Abend hatten Düsseldorfer Altkneipe oder irgendwas.

00:38:40: Im Ürigen, glaube ich

00:38:41: auch.

00:38:42: Und eine der Kolleginnen die dabei waren fragte dann diesen Aufsichtsrat ja sagen sie mal was ist denn aus Sicht des Aufsichtgrades selber da ein vernünftiges Mitglied?

00:38:52: Was sollte man denn erfüllen?

00:38:54: von wem lassen sich denn und von wemen lässt sich denn einen Vorstand am ehesten kontrollieren?

00:38:59: und er guckte so nach dem Motto welche Frage stellen Sie mir denn dar?

00:39:03: Ich fand die frage ganz clever bis die Antwort kam.

00:39:06: Dann hab ich gedacht, Leute, die hätt ich mir selber geben können?

00:39:09: Ja natürlich von ihresgleichen also von Leuten, die ihre Arbeitswelt einschätzen können.

00:39:14: das heißt aber doch wer ist denn im Aufsichtsrat?

00:39:16: ehemalige Vorstände meistens.

00:39:18: nicht nur können noch andere dran sein.

00:39:21: Aber eine Frau, die diese Schritte übersprungen hat ja die also die ebenen da drunter nicht kennengelernt hat aus eigenem erleben kann doch kaum einen auf sich zart kontrollieren oder auch beraten.

00:39:31: und Ich bin der Meinung wie das Servant-Leadership gilt, auch für ein Aufsichtsrat.

00:39:36: Ich finde diese amerikanische Idee der Non-Executive Directors, die ich ja auch bei meinen Verkaufsverhandlungen kennengelernt habe.

00:39:43: Denn das waren häufig die, die die Verhandlungen geführt haben.

00:39:45: Finde ich sehr viel spannender als das Thema was in Deutschland voran getragen wird.

00:39:50: natürlich ist ein Corporate Governance Index wichtig.

00:39:53: Ich hab mich aus dem Thema übrigens zurückgezogen vor einigen Jahren ganz bewusst weil ich gesagt habe für eine ... Als Aufsichtshaten einer Börsen lotierten AG sind einem die Hände recht gebunden.

00:40:03: Außer dem Aufsichtsratsvorsitzenden kann ein einzelner Aufsichtstrat eigentlich auch noch nicht einmal weitere Informationen irgendwo aus dem Unternehmen bekommen und ich habe am Beispiel der deutschen Babcock damals gesehen, wie wir in der Holding uns die Händen gerungen haben und sehr gerne Möglichkeiten gesucht hätten den Vorstand oder auch den Aufsichtsrat darüber zu informieren das wir gesehen haben was im Hintergrund vor sich geht.

00:40:28: Marie, noch mal.

00:40:30: Ich nage dich fest du musst dich entscheiden.

00:40:32: es ist jetzt schwarz oder weiß.

00:40:33: Entschuldige bitte Es ist nie Schwarz oder Weiß das Leben.

00:40:35: aber ich möchte eine Antwort von dir haben bist du für dagegen?

00:40:38: ne Frauenquote wenn du dich entscheiden musst?

00:40:40: Wenn ich mich entscheidend pan bin ich dafür?

00:40:41: Ich sage der auch warum?

00:40:43: weil ich den Spruch glaube der ehemaligen tats redakteurin.

00:40:46: Eine Gleichberechtigung ist es dann erfolgt wenn es genauso viele inkompetente frauen in Führungspositionen gibt wie Männer.

00:40:52: Sehr gut, und ich bin vollumfänglich deiner Meinung.

00:40:54: Ich hab immer kurz meine Ansicht.

00:40:56: noch dazu... ...ich habe mit vielen starken Frauen gesprochen die ähnlich wie du früher dagegen waren.

00:41:01: Ich will keine Quotenfrau sein usw.

00:41:03: und so fort.

00:41:03: das verstehe ich komplett.

00:41:04: gleichwohl es wird euch nicht helfen dass Old Boys Network funktioniert und ohne eine Quote kommen wir da nicht hin.

00:41:10: Das ist einfach so!

00:41:11: Das muss man anerkennen.

00:41:13: Strict für eine Frauenquote, auch wenn es zum Nachteil von den mittelalten weißen Männern wie mir dann ist.

00:41:19: Aber wenn wir hier eine Gleichberechtigung erreichen wollen... Was ja im Übrigen?

00:41:22: Eine der vier Frauen des Grundgesetzes damals reingeschrieben hat.

00:41:25: Ich habe den Namen von ihr vergessen.

00:41:27: Helga glaube ich hieß sie, ich hab's vergessen.

00:41:29: Es gab vier Frauen bei vielen sechzig Menschen im parlamentarischen Rat und eine der vier frauen hat Artikel drei durchgesetzt.

00:41:36: Männer und Frauen sind gleichberechtigt Und die Jungs wollten das nicht.

00:41:39: Also ich bin für die Frauenrechte Das ist ein bescheuerter Satz.

00:41:47: Also ich bin für die Frauenquote, das wird sonst nicht funktionieren.

00:41:49: Das wollte ich nur mal rausgelockt haben bei dir Marai.

00:41:51: Die

00:41:53: DDM.

00:41:53: Tommy da muss ich trotzdem noch einmal eine haken.

00:41:56: An einer Stelle muss sich einhaken.

00:41:57: Die Frauenquote kann nur funktionieren wenn sie akzeptiert wird, Akzeptanz setzt voraus dass die Frauen, die so etwas machen, die Qualifikation mitbringen müssen.

00:42:06: Zwingend!

00:42:06: Denn sonst sind Generationen von Männern frustriert zurecht.

00:42:10: Wenn eine Frau, die die Qualification nicht hat, Männern vorgezogen wird, die sie eindeutig haben, dann ist das schlecht und dann erleben wir das.

00:42:19: Und die Gefahr steht übrigens im Raum.

00:42:21: Deswegen müssen wir alle im Moment ein bisschen aufmerksam sein.

00:42:24: Mein Gefühl sagt mir, dass das ganze Thema Frauenrechte oder Gleichberechtigung ... Du hast eben das Good Old Boys Network erwähnt?

00:42:31: Im Moment tut sich etwas und wir rollen Dinge wieder zurück.

00:42:36: Vielleicht noch nicht so sehr dichtbar in Deutschland, das wird bei uns aber auch kommen in den USA schon deutlich sichtbar ... Die Tread-Wise

00:42:42: und dieser Quatsch?

00:42:43: Ja!

00:42:43: Es wird stillklammheimlich wieder einkassiert zur Größenerleichterung weil viel Frust existiert von Männern die sich zu Recht oder zu Unrecht benachteiligt gefühlt haben in den letzten Jahren in dieser Diskussion.

00:42:56: Und das darf man bitte nicht ignorieren, ja?

00:42:59: Das hast du sehr schön formulierter Stimmenerei Ja, das stimmt.

00:43:02: Das...das stimmt?

00:43:03: Leute hört euch das noch mal an!

00:43:05: Diesen letzten Satz, das ist voll umfänglich.

00:43:07: Das stimmt.

00:43:08: Marei die DDM da wollen wir jetzt auch nochmal ein bisschen drüber sprechen in deiner Rolle, die du jetzt seit vierzehn Jahren inne hast.

00:43:15: Wo geht die Reise hin?

00:43:16: wo stehen wir in Deutschland?

00:43:17: was war dein größter Erfolg bei der DDM bei deiner Tätigkeit und warum machst du das so gerne?

00:43:23: Was habe ich das gerne machen?

00:43:24: fange ich mal damit an.

00:43:26: Ich hab ne Menge gelernt.

00:43:28: Wie gesagt ich habs ja wieder Willen angefangen Und was hab ich's bis heute machen?

00:43:32: Der hat vor allem zwei Gründe.

00:43:34: Zum einen war es an manchen Stellen, glaub' ich, notwendig und es war notwendig aus einer unabhängigen Position herauszutun und völlig ohne Eigeninteressen.

00:43:43: Ja, verstehe ich.

00:43:44: Ich habe ein bisschen meine eigene wirtschaftliche Position unterminiert aber das hab ich mir geleistet, dass war's mir wert.

00:43:50: Ich hab einfach gesagt, ich kann mir das leisten und ich habe unfassbar viel gelernt!

00:43:55: Ich hab ja mal Interimmanagement angefangen um spannende neue Themen zu bearbeiten.

00:44:00: Wir wissen beide, dass wir mehr zu immer wieder ähnliche Fragestellungen zu bearbeiten im Markt tendieren.

00:44:06: Weil die Kunden gerne jemanden haben der etwas zwanzigmal schon gemacht hat.

00:44:09: Jetzt bin ich genau anders gestrickt.

00:44:11: mich reizt alles neue Dinge wo ich lernen kann und Ich habe durch die Arbeit für die ddm Unfassbar viel lernen dürfen.

00:44:19: da bin ich sehr froh drum.

00:44:20: Und ich glaube ich habe es auch geschafft Dinge zu lernen die ich mir gar nicht zugetraut hätte also Sachen wie am Anfang Pressearbeit Interviews geben eine Geschäftsstelle aufbauen.

00:44:30: Heute haben wir eine hervorragend funktionierende Geschäftsstelle, eine hauptamtliche Geschäftsstelle.

00:44:34: Das unterscheidet uns von vielen Verbänden.

00:44:36: Wir sind der Verband in Europa, nicht nur der größte, aber auch der größten Markt am professionellsten und unabhängig aufgestellt ist.

00:44:46: Nicht mit Providern oder Weiterbildungsinstituten verzweckt es sondern wirklich non-profit organisiertes.

00:44:53: Darauf bin ich sehr froh.

00:44:58: Darüber bin ich auch sehr stolz.

00:44:59: Und ich habe immer wieder neue Themen arbeiten können, also wir haben heute einen Kongress der seines Bleichen sucht und du ahnst nicht welche Tode ich gestorben bin bei meinen ersten Auftritten da vorne.

00:45:11: Ich hatte früher...ich hab auch früher Vorträge gehalten Fachvorträge.

00:45:16: und kennst Du den Effekt wenn man vor vorne steht und nicht nur im Tunnel ist nichts mehr sieht nichts mehr hört?

00:45:21: aber vor allen Dingen wenn man so nervös ist dass der Puls auf zwei Hundert springt und die Stimme flattert?

00:45:25: Ja das kenne ich

00:45:26: Ja, das muss ich sagen hat sich Gott sei Dank im Laufe der Zeit jetzt verloren.

00:45:31: Ich liebe diese Situation insofern heute weil sie sind wieder Adrenalin getrieben und es ist ja unsere Hut Es ist unsere Community.

00:45:40: Das heißt für die Community etwas zu tun treibt mich tatsächlich an.

00:45:44: Und noch ein kleines anderes Thema ich habe politische Arbeit lernen dürfen weil wir ja nun irgendwann die Notwendigkeit hatten, auch unsere Interessen also die Interessen von hochqualifizierten Selbstständigen in Berlin zu vertreten.

00:45:57: Und wenn man mir vorher gesagt hätte dass ich mich bewege In einem Umfeld wo ich in konzentrierter Form auf Minister-Ebene unsere Botschaften übermitteln muss und auch Narke sie landen an Ich behaupte das ist eine der ersten war die in berlin vor zehn zwölf Jahren schon darauf gedrängt hat, dass für Selbstständige ein neuer politischer gesetzlicher Handlungsrahmen gesetzt wird.

00:46:25: Und siehe da vor wenigen Wochen hatten wir in der SZ einen Artikel wo genau dieses vorgeschlagen wurde.

00:46:30: Da bin ich schon unfassbar stolz drauf und Dinge wie Gespräche mit der Arbeitsministerin Andrea Nahles die ich uns für eine tolle Frau behalten habe, im Gegensatz zu meinen meistmännlichen Kollegen.

00:46:42: Oder mit Peter Altmaier oder Sigmar Gabriel waren schon echte Highlights und ... Ich hab unfassbar viel gelernt und das treibt mich total an!

00:46:52: Das find' ich super!

00:46:54: Ja, das finde ich super... Ich hab ja in den letzten elf Jahren meiner Mitgliedschaft in der DDM auch die Professionalisierung miterlebt.

00:47:00: also das kann ich aus eigenem Erleben mit einem dicken Adding unterstreichen, dass die DDM... Darf ich

00:47:06: dich da kurz unterbrechen Toni?

00:47:07: Ja bitte.

00:47:08: Weil du das auch sagst und an der Stelle bin ich sehr genau!

00:47:13: Du bist nicht Mitglied der DDM, du bist Partner der DDN, weshalb betone ich das so?

00:47:18: Weil es ist tatsächlich für uns ein grundlegender Punkt dem wir zwanzig dreizehn Jahre geändert haben.

00:47:22: Auch das ist eine der wichtigen Entscheidungen, dass wir nämlich uns damals entschieden haben Wir werden wieder einen Manager verbannt, wir stellen also die Interessen von Managern in den Mittelpunkt.

00:47:33: Der Vorstand besteht auch nur aus Managern.

00:47:36: Wir begrüßen aber sehr gerne Provider und auch andere branchennahe Dienstleister als Partner, also gern gesehene hochgeschätzte Partner, aber die Leitung, die Führung des Verbandes und die Interessen, die wir in der Mittelpunkt stellen sind ausschließlich die der Manager.

00:47:53: Der Punkt ist eine Kleinigkeit ist mir aber tatsächlich wichtig.

00:47:56: Wir sind das Netzwerk, wir sind die Heimat der Intere-Manager unter dem Manager, sehr wohl ohne Provider.

00:48:05: Aber ihr seid natürlich für viele der Einzige, für weitere ein weiterer Vertriebskanal mit ca.

00:48:12: vierzig Prozent.

00:48:13: deshalb sehr wichtig.

00:48:15: aber alle Entscheidungen werden aus der Manager sich getroffen und deswegen sorry für diese kleine Korrektur ist mir der Punkt wichtig.

00:48:22: du weißt das du gerne gesehener Partner bist ja?

00:48:25: Ja es ist völlig okay Marie, völlig in Ordnung.

00:48:27: ich bin da obwohl gelernt habe, Sprache als Präzisionsinstrument zu nutzen.

00:48:33: Bin ich manchmal etwas flapsig und hab eine Schwäche für starke Worte?

00:48:36: Meinmal pass ich nicht so genau auf.

00:48:37: das ist natürlich völlig recht.

00:48:38: Wir sind assoziierte Partner, assozierte Provider, Partner der DDM Und die Leute, die gar nicht wissen was ich überhaupt beruflich mache.

00:48:45: Ich bin Vermittler von selbstständigen Interim Managern nur für die Lebensmittelindustrie und in dieser Rolle Als Partner Der DDM Beigetreten.

00:48:56: So ist es glaube ich richtig formuliert und Marei nickt.

00:49:00: Klar, das ist ein Managerverband der dafür sorgt dass die Interessen der Intere-Manager in Deutschland wahrgenommen werden und das ist eine Rolle Maraj.

00:49:09: Wir machen Intere Management sichtbar auch die Interessensvertretung.

00:49:11: wir sind keine Gewerkschaft unsere und einem meiner Haupt.

00:49:16: eines der Dinge die mich am meisten antreiben ist dass ich Intere management sichtbare machen will Den Nutzen für Unternehmen, für mehr Unternehmen die es noch gar nicht genutzt haben.

00:49:26: Für verschiedene Aufgabenstellungen.

00:49:29: deswegen zeichnen wir ja auch Projekte aus und nennen als einzige am Markt den Namen des Unternehmens.

00:49:34: also leider wer eine Sanierung gemacht hat eines Unternehens dass das nicht in die Öffentlichkeit tragen möchte wird bei uns dort nie ausgezeichnet werden.

00:49:42: Wir möchten aber deutlich machen welche fantastischen Anwendungsfälle es gibt um noch mehr Kunden dafür zu interessieren Also Auftraggeber dafür zu Interessieren.

00:49:51: und wir wollen, dass sich Manager untereinander vernetzen.

00:49:54: Sich austauschen, denn in einem Unternehmen haben wir Kollegen-Netzwerke.

00:50:00: Erst wenn man aus dem Unternehmen draußen ist, merkt man ja manchmal wie viel Wissen man mitgenommen hat bei den informellen Gesprächen beim Kaffee trinken oder beim Mittagessen oder so etwas.

00:50:09: Als Intromanager sind wir selbstständig.

00:50:12: Das heißt nicht nur selbst und ständig, wir sind ja auch alleine unterwegs!

00:50:15: Wir haben das Kollegen-Netzwerk nicht... Wir haben aber ein Netzwerk innerhalb der DDM durch physische Treffen, durch virtuelle Treffen.

00:50:22: Durch einen großen Kongress, der immer so ein bisschen so Familientreffenkarakter hat um das zu fördern den Wissensaustausch aber durchaus auch die Zugehörigkeit und das funktioniert seit vielen Jahren sehr gut und ist glaube ich für viele Manager ein wichtiger Grund weshalb sie bei uns sind.

00:50:41: oder um zu zeigen als professioneller interme manager is man in der DDm und auch ein bisschen der Solidaritätsgedanke.

00:50:47: Und ich finde es großartig, dass so viele Kollegen damit machen, abgesehen davon, dass wir über hundert Leute haben die sich aktiv einbringen in Form von Fachgruppen-Fachgruppenleitungen das Aufnahmeteam, die neue Kollegen interviewen und gucken.

00:51:01: passend die zu uns erfüllen sie die Kriterien und die denen helfen.

00:51:05: Das sind schon sehr sehr viele bis hin zu unseren monatlichen Stammtischen an diversen Orten der Republik wo du ja auch ganz gerne Von Warburg bis nach Köln aufs Bootshaus fährst du, weil du das so toll findest.

00:51:16: Zumindest ab und an!

00:51:17: Und ich weiß da sehr zu schätzen dass du das immer noch machst, Domi.

00:51:20: Danke, danke liebe Marei.

00:51:22: Wo siehst Du uns denn?

00:51:24: Wir kommen jetzt ja langsam auch schon zum Ende unserer spannenden Stunde hier und ich würde gerne nochmal einen Ausblick wagen.

00:51:30: wo siehst du uns denn mit der DDM, mit der Wirtschaft in Deutschland, wo geht die Reise hin?

00:51:35: was ist deine Vision?

00:51:38: wie sind die nächsten Jahre?

00:51:40: Du, deine Glaskugel ist gerade hingefallen.

00:51:42: Hast du den Plums gehört?

00:51:43: Ja ich

00:51:44: hab's laut, ich habe es laut schneiden gehört hier neben mir das stimmt

00:51:47: Ganz ehrlich da fühle mich ein bisschen überfordert.

00:51:49: also würde er eher nach Hoffnung Ausdruck geben dass wir weiterhin in der Lage sind unsere in der deutschen Wirtschaft und aus unserer Resilienz und Innovationskraft zu besinnen Und die jetzt im Moment gigantischen Herausforderungen zum Meistern.

00:52:03: Wir haben in den letzten zwei Jahren wenn wir einen Ausblick gegeben haben mit dem Markt Eigentlich immer gesagt, wenn sie sich die politischen Rahmenbedingungen stabilisieren kann der Markt auch schneller und mehr wachsen als von uns prognostiziert.

00:52:14: Jetzt ist das Gegenteil eingetreten.

00:52:16: Noch im Januar haben wir eine Prognose veröffentlicht und zum ersten Mal gesagt naja wer wissen nicht geht zur Richtung zwei vier oder zweikommasieben Milliarden?

00:52:24: Das war vor dem Irak Krieg.

00:52:26: jetzt haben wir ne völlig andere Situationen und wir beide wissen je nachdem wie das an der Stelle weitergeht kann es gravierende Veränderung geben oder je nach dem welche Spiele zwischen Machtblöcken und wirtschaftlichen Blöcken, wie USA und China entstehen.

00:52:41: Also da habe ich keine Glaskugel!

00:52:43: Ich glaube aber fest daran dass wir in Deutschland in der Lage sind unsere Wirtschaft anzupassen an diese Herausforderungen und andererseits bin ich der festen Überzeugung das aufgrund von Fachkräftemangel und eben der Notwendigkeit immer schneller, immer gravierender Veränderungen vornehmen zu müssen Interimmanagement praktisch alternativ los ist Für viele Unternehmen.

00:53:04: nehmen wir ein mittelständisches oder kleineres Unternehmen, das keine Ahnung bei Passau sitzt.

00:53:09: Das hat nicht nur das Problem dass es kein halbes Jahr warten kann um in Experten oder eine Führungskraft zu ersetzen sondern im Saarwitzfall wird's keinen Geben der dahin geht.

00:53:20: denn er sagt wo bin ich in fünf Jahren karrieretechnisch und meine Familie will nicht da hin.

00:53:24: Entschuldigung nehmen wir nicht passau nehmen was anderes neun Münster.

00:53:29: Wir können eine hervorragende Nutzen schäften.

00:53:31: Und was wir uns jetzt wünschen müssen, ist das die gerade neu aufgeflammte Diskussion in der Politik wo es ein Window of Opportunity zu geben schien mit diesem neuen Vorschlag einer neuen Selbstständigkeit dass dieses genutzt wird und nicht zugeschlagen wird durch ja viele kleine Bedenken.

00:53:49: ich hoffe sehr stark dass wir es schaffen den gordischen Knoten durchzuschlagen um zu sagen wer in Deutschland selbständig sein will kriegt klare Rahmenbedingungen vorgegeben, was er erfüllen muss damit der das kann und unsere Auftraggeber auch rechtssicher uns beauftragen können.

00:54:06: Und dass wir dann endlich an dieser Stelle etwas freier handieren können.

00:54:10: denn was ich mir wünschen würde ist, dass man auch besser wieder in der Lage ist ja auch zu führen und nicht nur Projekte zu machen.

00:54:17: aber das ist jetzt der Insiderwitz!

00:54:20: Liebe Maraj Ich bin allen unken gerufen zum Trotz der felsenfesten Überzeugung, dass es gut werden wird.

00:54:27: Die Welt wird wieder besser werden.

00:54:29: das Interimmanagement funktioniert gut bei uns und es wird weiter gut funktionieren in unserer Firma.

00:54:35: ich bin davon überzeugt, dass all die Schwierigkeiten wir gerade haben und dir auch persönlich natürlich durchschlagen diese Generftheit von der volatilen Welt und dieses hin und her auf der Weltbühne Das wird besser werden Und Ich lasse mir dem Mutter nicht nehmen und ich bleibe optimist.

00:54:51: Und das führt mich zu meiner letzten Frage, liebe Mary.

00:54:55: Was ist dein Tipp für ein zufriedenes Leben?

00:54:59: Das Leben zu nehmen so wie es ist, es anzunehmen und Chancen zu ergreifen und sich in jeder Phase auch darüber im Klaren zu sein was ist gut.

00:55:09: Wir haben ja heute so einen Trend gerade unter jungen Leuten, dass Thema Dankbarkeit wird vorangetrieben.

00:55:15: Reliös ist.

00:55:16: kaum noch jemand in unserem Umfeld hatte aber auch ein Vorteil sowas wie Demut.

00:55:21: Ich glaube, es macht Sinn mehr im Moment zu leben anstatt Dinge hinterherzujagen die vielleicht nicht erfüllbar sind.

00:55:31: Also Herausforderungen annehmen, positiv annehmen auch manchmal Dinge neu bewerten und auch mal kritisch zur Hinterfragen sich selber andere den Mut dazu zu haben Nicht everybody's darling zu sein aber Sich immer daran zu erinnern ey mir gehts gut denn ganz ehrlich Ich glaube, den meisten von uns geht es gut.

00:55:54: Und wenn wir uns darauf fokussieren unsere Stärken fokusieren anstatt an den Schwächen zu arbeiten dann macht das glaub ich sehr zufrieden.

00:56:01: also meine Wendungen im Leben die alle nicht geplant waren haben sich im Nachhinein ja eigentlich als Geschenk erwiesen.

00:56:09: Das Universum meint es gut mit mir!

00:56:12: Super Maraj vielen vielen lieben Dank für diese Zeit die du mit mir verbracht hast.

00:56:17: Danke schön Es hat mich sehr viel Freude gemacht.

00:56:20: Ich bedanke mich, dass du dir die Zeit für mich genommen hast und mich eingeladen hast.

00:56:24: Es hat auch mir viel Spaß gemacht!

00:56:26: Vielen Dank lieber Tommy!

00:56:28: Ihr Lieben, froh schaffen in die Runde wenn es gefallen hat gerne auf der jeweiligen Lieblingsplattform bepralen und bewerten und in zwei Wochen wieder in die neue Folge rein hören.

00:56:37: Macht's gut mit meinen besten Wünschen für den Dreiklang Gesundheit Glück und Liebe Servus.

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